Stadt Luzern soll grüner und digitaler werden

Acht Entwicklungsschwerpunkte für die nächsten 10 Jahre

Die Stadt Luzern präsentierte heute seine Gemeindestrategie (bis 2028) und das Legislaturprogramm (bis 2021) welche ab 2021 gelten sollen. Dabei haben sie sich vor allem auf acht Schwerpunkte fokussiert. Von stärkeren Quartieren über einen sorgsamen Umgang mit Lebensgrundlagen bis hin zur digitalen Transformation.

Im Luzerner Stadthaus informierte heute, 16. Oktober 2018, die Luzerner Stadtregierung über ihre Gemeindestrategie und das Legislaturprogramm. Dabei hat sich der Stadtrat vor allem auf acht Schwerpunkte fokussiert: Das Miteinander von Stadt, Agglomeration und ländlichem Raum pflegen, die Quartiere stärken, die digitale Transformation vorantreiben, eine beliebte Tourismusdestination bleiben, den Kulturstandort weiterentwickeln, sorgsam mit Lebensgrundlagen umgehen, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum steigern und eine solidarische Stadt für alle Generationen sein. An diesen Leitsätzen will man sich orientieren.

Vor allem bei der digitalen Transformation hat sich der Stadtrat ambitionierte Ziele gesetzt. Der formulierte Leitsatz dazu lautet nämlich: "Die Stadt Luzern ist in der Schweiz im Bereich der digitalen Transformation wegweisend." Stadtpräsident Beat Züsli findet es aber wichtig, dass man sich hohe Ziele setzt. Schlussendlich werde die Arbeit des Stadtrats an diesen Zielen gemessen, sagt auch Stadträtin Manuela Jost.

Entscheid liegt bei Stadtparlament

Auch soll Luzern zudem das Unicef-Label "kinderfreundliche Gemeinde" erhalten, oder auch das Gold-Level als Grünstadt wird angestrebt. Luzern ist zwar bereits "Grünstadt", besitzt aber erst das Silber-Level von "Grünstadt Schweiz". Sie war eine der ersten Gemeinden in der Schweiz, die diese Auszeichnung Ende letzten Jahres erhalten hatte.

Über die gesamte Gemeindestrategie und auch das Legislaturprogramm entscheidet dann das Stadtluzerner Parlament am 29. November.

Audiofiles

  1. Die neue Strategie der Luzerner Stadtregierung. Audio: Caspar van de Ven