Weniger Personen in Altersheimen

2017 waren über 9000 Personen in Zentralschweizer Alters- und Pflegeheimen

9045 Personen lebten Ende 2017 in den Zentralschweizer Alters- und Pflegeheimen

Per Ende 2017 lebten 9045 Personen in den Alters- und Pflegeheimen der sechs Zentralschweizer Kantone. Dies sind 64 Personen weniger als noch im Vorjahr. Der Anteil an stationär gepflegten Menschen über 65 Jahren liegt bei 6,4 Prozent, Tendenz rückläufig. Die Auslastung in den Zentralschweizer Heimen lag bei 90,5 Prozent.

Wie Lustat Statistik Luzern am Donnerstag mitteilte, ging die Anzahl von Personen in Zentralschweizern Alters- und Pflegeheimen zurück. Ende 2017 lebten noch 9045 Personen in stationärer Pflege, im Vorjahr waren es 64 mehr. Am tiefsten war dabei die Heimauslastung im Kanton Schwyz (90,5 Prozent), was allerdings auf einen Ausbau der Heimplätze zurückzuführen ist.

Am höchsten war die Auslastung in Obwalden (97,8 Prozent) sowie in Nidwalden und Luzern (je 97,4 Prozent). Am meisten Heimbewohner zählt Luzern mit 4800, die wenigsten Obwalden mit 400. In den weiteren Zentralschweizer Kantonen sind es in Zug 1100, in Nidwalden 450 und in Uri 520. Am längsten im Heim lebten die Menschen im Kanton Nidwalden mit durchschnittlich 3,2 Jahren oder in Obwalden mit 3,1 Jahren. Im Kanton Uri dagegen ist der Langzeitaufenthalt mit 2,4 Jahren am kürzesten.

Die Beschäftigtenzahl stieg derweil um 223 Vollzeitstellen auf 9238 an, am meisten arbeiten dabei in Luzern (4989) und in Schwyz (1779), am wenigsten in Nidwalden (445).

(Quelle sda)