Dem FCL droht das Tabellenende

Gegen das Schlusslicht Xamax ist Luzern unter Druck

Der FC Luzern kämpft aktuell gegen den Fall ans Tabellenende.

In der 12. Super League Runde spielt der FC Luzern am Sonntag (16.00 Uhr) auswärts gegen Xamax Neuenburg. Der Aufsteiger aus der Westschweiz hat zuletzt viermal in Folge nicht verloren und könnte die rote Laterne mit einem Sieg abgeben. Die Luzerner suchen aktuell immer noch die gute Form der vergangenen Rückrunde.

Dass die Vorrunde schwierig werden könnte, sagte der neue Trainer René Weiler bereits wenige Tage nach seinem Amtsantritt. Mit Jonas Omlin und Hekuran Kryeziu hatte der FC Luzern im Sommer zwar nur zwei Spieler verloren. Wie wichtig die beiden Stammspieler wirklich waren, merken einige FCL-Verantwortliche vielleicht erst jetzt. Jetzt ist es jedoch zu spät, reagieren kann man erst im Winter wieder. Bis dahin muss das Luzerner Ziel sein, den Anschluss ans Super League Mittelfeld nicht zu verlieren.

Wieder mit Juric gegen Xamax?

Eine erste Gelegenheit dazu haben die Luzerner am Sonntag im Auswärtsspiel gegen Aufsteiger Xamax. Mit einem Sieg kann sich der FCL etwas Luft verschaffen und hätte fünf Punkte Vorsprung auf Xamax. Bei einer Luzerner Niederlage droht jedoch das Tabellenende, die Neuenburger würden auf jeden Fall am FCL vorbeiziehen. Beim FC Luzern fehlen am Sonntag die Verletzten Lustenberger, Salvi und Ndenge, gesperrt sind Schulz und Schwegler. Dafür dürfte gemäss Trainer René Weiler Stürmer Tomi Juric wieder eine Chance bekommen. Ob der Australische Natispieler gegen Xamax in der Startelf steht, wollte Weiler jedoch noch nicht verraten. 

Audiofiles

  1. Dem FC Luzern droht das Tabellenende. Audio: Sämi Deubelbeiss
  2. Radio Pilatus Sportchef Sämi Deubelbeiss im Gespräch mit René Weiler. Audio: Mira Weingart