Braucht es neue Regelungen für AirB'nB?

Die Luzerner Stadtregierung lehnt einen SP-Vorstoss ab

Die Luzerner Stadtregierung will keine voreiligen Anpassungen für AirB'n'B.

Die SP der Stadt Luzern verlangt in einem Vorstoss neue Regelungen für AirB'nB. Der Wohnraum für die Bevölkerung würde verschwinden und die Mietpreise steigen. Die Luzerner Stadtregierung lehnt den Vorstoss ab.

In den vergangenen beiden Jahren hat sich das Angebot von AirB'n'B in der Stadt Luzern auf 400 verdoppelt. Die SP befürchtet, dass diese Angebote weiter steigen werden. Für Vermieter wäre es lukrativer die Wohnungen als AirB'n'B anzubieten, da sie so mehr Geld verdienen würden. So würde jedoch stetig Wohnraum für die Bevölkerung verschwinden und die Mietpreise würden steigen, befürchtet die SP. Deshalb hat sie einen Vorstoss eingereicht und neue Regelungen für Anbieter von AirB'n'B verlangt. Die Luzerner Stadtregierung lehnt den Vorstoss jedoch ab. Man kenne die Entwicklung von AirB'n'B, sagt die Luzerner Baudirektorin Manuela Jost. Auch die Befürchtungen seien bekannt, man wolle zurzeit jedoch nicht aktiv werden. Auf Stufe Bundesbern und auch auf kantonaler Ebene würden zurzeit verschiedene Diskussionen rund um AirB'n'B laufen. Daher wäre ein Entscheid von der Stadt Luzern zurzeit noch verfrüht, wenn man die anderen Debatten nicht abwartet.

Das Luzerner Stadtparlament entscheidet Ende November über den Vorstoss der SP.

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  1. Braucht es neue Regelungen für AirB'n'B?. Audio: Philipp Breit