Das Ende des Hanf-Booms naht

In der Schweiz steht jeder fünfte CBD-Produktionsbetrieb vor dem Konkurs

Viele wollten mit CBD-Hanf das grosse Geschäft machen.

Der Boom des legalen CBD-Hanfs in der Schweiz scheint bereits wieder zu Ende zu sein. Jeder fünfte CBD-Produktionsbetrieb steht vor dem aus, sagt ein Vorstandsmitglied der IG Hanf in der Schweiz am Wochenende.

Vor zwei Jahren hat das Bundesamt für Gesundheit den CBD-Hanf erlaubt. Jener Hanf, der weniger als ein Prozent THC hat und deshalb nicht berauschend wirkt. Im Jahr 2017 waren noch fünf CBD-Produktionsbetriebe bei der eidgenössischen Zollverwaltung registriert. Doch dann sind die Betriebe aus dem Boden geschossen, wie die Pflanzen selbst aus der Erde. Heute sind 669 Betriebe registriert.

Wegen den vielen Produktionsbetrieben ist der Markt regelrecht überschwemmt worden. Die Preise sind abgesackt. Kostete ein Kilogramm CBD-Hanf einst rund 6‘000 Franken, sind es heute noch rund 1‘800 Franken. Weiter ist die Konkurrenz aus dem Ausland gewachsen. Besonders mittelgrosse Produktionsbetriebe in der Schweiz leiden unter den aktuellen Marktbedingungen.