SBB-Fahrplanwechsel trotz Sturm geglückt

Die Bewährungsprobe folgt zum Wochenstart

Trotz des Wintersturms haben die SBB am Sonntag den Fahrplanwechsel ohne Störungen über die Bühne gebracht. Der Bahnbetrieb laufe stabil, teilte das Bahnunternehmen während des Sonnatgs mit. 

Das Fazit zum Fahrplanwechsel fällt für den Sonntag positiv aus. Wie die SBB mitteilten, habe man den Wechsel trotz des stürmischen Wetters ohne Störungen über die Bühne gebracht. Der Betrieb laufe stabil. Der grosse Test für den neuen Fahrplan folgt aber erst am Montagmorgen mit dem Beginn des Pendler- und Güterverkehrs. Dann werden gemäss SBB über 1,2 Millionen Passagiere das Netz auf die Probe stellen.

Auch Änderungen in der Zentralschweiz

Der neue Fahrplan ist geprägt von mehreren kleineren und grösseren Änderungen. Die Zentralschweiz profitiert zum Beispiel neu von einer direkten Verbindung von Luzern über Zürich nach Winterthur. Auf der Nord-Süd-Achse verkehren die frühen Direktverbindungen von Basel über Luzern durch den Gotthard-Basistunnel nach Locarno neu täglich. Veränderungen sind auch geprägt von Baustellen, auf denen das SBB-Netz mitten im Betrieb ausgebaut oder saniert wird.

Längere Fahrzeiten wegen Doppelspurausbau am Zugersee

Die Grösste betrifft den Doppelspurausbau auf Ostseite des Zugersees, wo normalerweise der Zugverkehr zwischen Zürich/Zug und dem Gotthard abgewickelt wird. Zwischen Mitte 2019 und Ende 2020 müssen deshalb sämtliche Züge via Rotkreuz beziehungsweise die Westseite geführt werden, was die Reisezeit teilweise bis zu 15 Minuten verlängert.

Was sich in der Zentralschweiz sonst noch geändert hat, seht ihr hier.

Quelle: sda

Ein Zug der SBB