Über 280 Tote nach Tsunami in Indonesien

Tausende von Menschen sind obdachlos

Bei der jüngsten Tsunami-Katastrophe in Indonesien sind nach offiziellen Angaben mindestens 281 Menschen ums Leben gekommen. Wie der indonesische Katastrophenschutz am Montag weiter mitteilte, wurden ausserdem über 1000 Menschen verletzt.

Bei der Tsunami-Katastrophe in Indonesien steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Nach offiziellen Angaben der Behörden sind mindestens 281 Menschen ums Leben gekommen. Ausserdem wurden über 1'000 Menschen verletzt. Gemäss dem Schweizer Aussendepartement gibt es derzeit keine Hinweise auf Schweizer Opfer.

Fast 12'000 Menschen obdachlos

Die Flutwellen hatten am Samstagabend die Küstengebiete Sumatra und Java erfasst – fast 12'000 Menschen sind aufgrund der Verwüstungen obdachlos. Der Tsunami war mitten in der Feriensaison über beliebte Touristenstrände auf den beiden durch die Meerenge getrennten Inseln hereingebrochen.

Vulkanausbruch als Ursache

Nach Angaben der indonesischen Agentur für Meteorologie, Klima und Geophysik war die Ursache des Tsunamis vermutlich ein Ausbruch des in der Meerenge liegenden Vulkans Anak Krakatau, der wiederum einen Unterwasser-Erdrutsch zur Folge hatte. Demnach ereignete sich die Eruption am Samstagabend um 21.03 Uhr, 24 Minuten später sei der Tsunami auf Land getroffen.

Quelle: sda