ZG: Erneut Spitzenplatz bei Prämienverbilligungen

Vor allem Haushalte in bescheidenen Verhältnissen werden entlastet

Zuger Prämienverbilligung wird aufgestockt und behält Spitzenplatz (Symbolbild).

Der Kanton Zug stockt auch im Jahr 2019 die Prämienverbilligungen auf. Das Zuger System behält somit auch dieses Jahr den Spitzenplatz in der Schweiz, wie ein Bericht des Bundes zeigt. Total sollen in Zug knapp 60 Millionen Franken ausbezahlt werden.

Im Kanton Zug werden die Prämienverbilligungen auch im Jahr 2019 weiter aufgestockt. Laut einem Bericht im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit ist die Prämienverbilligung und somit die Entlastungswirkung für Haushalte in bescheidenen Verhältnissen in keinem anderen Kanton so wirksam wie in Zug. Die Zuger Regierung stellt 2019 knapp 60 Millionen Franken für die Prämienverbilligung zur Verfügung, rund zwei Millionen mehr als im Vorjahr.

Weniger Prämienverbilligung für junge Erwachsene

Gemäss der Mitteilung der Gesundheitsdirektion des Kantons Zug werden die Ansätze bei den Erwachsenen und den Kindern im Jahr 2019 gezielt erhöht, während für junge Erwachsene von 19 bis 25 Jahren eine Kürzung erfolgt. Grund dafür ist, dass deren Prämien deutlich gesunken sind.

Grosse Unterschiede zwischen den Kantonen

Wie die Studie des Bundesamtes für Gesundheit zeigt, bestehen grosse Unterschiede zwischen den Kantonen. Während die verbleibende Prämienbelastung für die untersuchten Haushalte im schweizerischen Durchschnitt 14% des verfügbaren Einkommens betrug, waren es im Kanton Zug nur gerade 7%.