Kleinbauern wollen mehr Geld vom Bund

Grosse Bauernhöfe erhalten deutlich mehr finazielle Unterstützung

Viele Kleinbauern könnten ihre Betriebe ohne Geld vom Bund nicht mehr führen. Das Problem: Der grösste Teil des Geldes geht an die grossen Bauernhöfe. Die kleinen Bauernbetriebe, darunter auch ein Luzerner Kleinbauer, wehren sich nun dagegen. 

Ohne Geld vom Bund könnten viele kleine Bauernhöfe nicht mehr betrieben werden. Kleinbauern, welche oft einen riesen Aufwand haben, bekommen deutlich weniger finanzielle Unterstützung. Dagegen wehren sich die kleinen Betriebe nun. Die Vereinigung der Kleinbauern verlangt eine tiefere Obergrenze bei den Direktzahlungen von 150'000 Franken und einen erhöhten Betriebsbeitrag des Bundes von 8'000 Franken. An vorderster Front kämpft auch ein Luzerner Kleinbauer. 

Luzerner Kleinbauer hat Nischen gesucht

Markus Schwegler ist Bio-Landwirt auf dem Bauernhof Katzhof in Richenthal (LU) und Vorstandsmitglied der Kleinbauern Vereinigung. Schwegler musste sich viele Gedanken darüber machen, wie er seinen Bauernhof weiter betreiben kann. "Wir als Kleinbetrieb müssen uns natürlich Nischen suchen. Wir haben uns darum auch für eine spezielle Kuhrasse entschieden. Wir liefern das Fleisch nicht einem Grosshändler, sondern können direkt und sehr gut an unsere Kunden liefern", so Schwegler gegenüber Tele1 und Radio Pilatus.

Entscheidung wird Ende März gefällt

Bis Ende März haben alle Interessegruppen Zeit, um ihre Meinung zur Agrarpolitik 2022 zu äussern. Dann wird im Eidgenössischen Parlament entschieden, ob den Forderungen der Kleinbauern entgegengekommen wird.

Kleinbauern fordern mehr Geld vom Bund.