Wenn Mami oder Papi von zu Hause aus arbeiten

"gesundheit schwyz" tagt zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Arbeiten, die Kinder von der Schule abholen, Kochen, Putzen und mit den Kindern Hausaufgaben machen. Familie und Job unter einen Hut zu bringen, das ist nicht einfach. Weil in der Schweiz immer häufiger beide Elternteile arbeiten, sollen Firmen familienfreundlichere Arbeitsbedingungen schaffen. Die Fachstelle Gesundheit Schwyz hat den Firmen an einer Fachtagung deshalb gezeigt, wie es geht.   

Die Tagung widmet sich der Mehrfachbelastung von Eltern in der Berufswelt. Seit einigen Jahren ist das Thema der familienfreundlichen Arbeitswelt präsent. Einzelne Unternehmen können ihren Mitarbeitenden beispielsweise mittels Teilzeitarbeit oder Home-Office-Tagen mehr Flexibilität für ihr Familienleben bieten.

Fallbeispiel Home-Office

Daniel Würmli ist Architekt bei der Firma Fröhlich Architektur in Pfäffikon SZ. Weil er in einer Patchwork-Familie mit zwei Kindern lebt, ist ihm ein Tag Home-Office pro Woche sehr wichtig. Daniel Würmli gegenüber Radio Pilatus und Tele1: "Home-Office hat für mich mehrere Vorteile: Die Kinder müssen weniger fremdbetreut werden und ich kann mehr Zeit mit ihnen verbringen. Im Arbeitsalltag sind sie sonst meistens bereits am Schlafen, wenn ich nach Hause komme". Nebst Daniel Würmli arbeiten drei weitere Mitarbeiter der Firma ein- bis zweimal pro Woche von zu Hause aus. 

Vorteile für die Firmen

Nicht nur die Arbeitnehmer, auch die Firmen können von Home-Office-Tagen profitieren. "Für uns ist es wichtig, dass sich die Mitarbeitenden gut fühlen. Wenn wir ihnen mit solchen Massnahmen entgegenkommen, kommt dies automatisch auch unserem Betrieb zu Gute", sagt Nadine Martig gegenüber Tele1 und Radio Pilatus. Sie ist bei der Firma Fröhlich Architektur verantwortlich für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM).

Teilzeitarbeit: Immer mehr Väter helfen bei der Kindererziehung mit.