Vorfreude auf die Fasnacht beim Baustellenrundgang

Die Fasnachtsgewaltigen besuchten Fasnächtler bei ihren letzten Vorbereitungen

Der königliche Wagen der Orbis Arbitrarius. Zu Besuch bei den Orbis Arbitrarius. Die Besucher bewundern die Arbeit der Orbis Arbitrarius. Der Fritschivater Reto Schriber geniesst den Baustellenrundgang. Die Nachtheueler Horw gaben eines ihrer einstudierten Stücke zum Besten. Eine kleine Zwischenverpflegung für die hungrigen Fasnachtsgewaltigen. Die Fasnachtsgewaltigen und ihre Weibel am Baustellenrundgang 2019. Die Chappelgnome Lozärn empfingen die Fasnachtsgewaltigen beim Fliegerschuppen. Der riesige "Grend" der Maskenliebhabergesellschaft. Der "Blüemli-Panzer" der Fidelitas Lucernensis. Die Zunft zu Safran hat ihren Wagen dieses Jahr in eine Schwingarena verwandelt. Der grosse Frosch thront auf dem Wagen der Wey-Zunft. Der "Siegermuni" auf dem Wagen der Zunft zu Safran.

Wenige Tage vor Beginn der Luzerner Fasnacht präsentierten einige Wagenbaugruppen den Fasnachtsgewaltigen stolz ihre Sujets. Die obersten Fasnächtler schauten eine Woche vor dem Schmutzigen Donnerstag beim traditionellen "Baustellenrundgang", bei den Gruppen vorbei. Dabei war die Vorfreude auf die bevorstehenden rüüdigen Tage bei allen Beteiligten deutlich spürbar.

Erster Halt: Orbis Arbitrarius

Als erstes besuchten die Fasnachtsgewaltigen und ihre Weibel die Orbis Arbitrarius in Emmen. Die Gruppe feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass hat sich die Gruppe ein besonders pompöses Sujet ausgedacht. Tatsächlich haben die Orbis Arbitrarius ein Schloss auf Rädern gebaut. Passend zu ihrem Motto: Imperium sempiternum, was ewige Macht bedeutet. Die Fasnachtsgruppe wird am Fritschiumzug als Könige und Königinnen auftreten. 

Zweiter Halt: Nachtheueler Horw 

Bei den Nachtheueler Horw gab es für die Fasnachtsgewaltigen und ihr Gefolge zunächst einmal eine kleine Stärkung bestehend aus Wienerli und Brot. Dazu stimmte die Guugge dann natürlich auch noch einige ihrer einstudierten Stücke an. Dadurch wurde die Vorfreude auf die kommende Fasnacht erst recht angeheizt. Schliesslich liessen sich die Präsidenten und Zunftmeister und ihre Weibel sogar zu einer Polonaise hinreissen. Ein Beweis dafür, dass der Schmutzige Donnerstag auch für die Fasnachtsgewaltigen gar nicht schnell genug kommen kann.

Dritter Halt: Die Sujets der Zünfte und Gesellschaften

Beim Fliegerschuppen auf der Luzerner Allmend wurde der Car der Fasnachtsgewaltigen mit weiteren Guuggenklängen empfangen. Die Lozärner Chappelgnome dürfen dieses Jahr den Fritschiumzug mit anführen. In der Wärme des Fliegerschuppens angekommen präsentierten dann die grossen Zünfte und Fasnachtsgesellschaften ihre diesjährigen Sujets. Den Anfang machte die Maskenliebhabergesellschaft, welche dieses Jahr ihr 200-jähriges Jubiläum feiert. Zu diesem Anlass thront auf ihrem Wagen dieses Jahr ein besonders riesiger «Grend». Die Gesellschaft Fidelitas Lucernensis legte mit einem mit Blümchen verzierten Panzer nach. Dieser soll während der Fasnacht «Peace&Blüemli» verbreiten. Die Zunft zu Safran macht dieses Jahr den Schwingsport zum Sujet. Von der Holzhütte über die Schwingarena bis zum «Siegermuni» ist auf ihrem Wagen alles zu sehen. Aber auch die Wey-Zunft fährt mit ihrem riesigen Frosch und der Mona Lisa ein weiteres Mal mit den grossen Geschützen auf.

Vierter und letzter Halt: das Znacht

Zum Abschluss des Baustellenrundgangs wurde im oberen Stock des Fliegerschuppens ein feines Znacht mit viel Wein und Kafi serviert. Organisiert durch die Maskenliebhabergesellschaft. Die Lozärner Fasnacht 2019 kann also kommen. Die grossen Umzüge sind am Schmutzigen Donnerstag (Fritschi-Umzug) und am Güdismäntig (Wey-Umzug).