Grünes Licht für "Alpine Crossing" in Zermatt

Landschaftsschutz zieht seine Beschwerde zurück

Die neue Seilbahnverbindung zwischen Zermatt und Cervinia.

Zermatt und das italienischen Cervinia werden mit einer durchgehenden Seilbahnverbindung erschlossen. Die sogenannte «Alpine Crossing» verbindet das Kleinmatterhorn mit dem Testa Grigia. Gegen den Bau hatte die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz eine Beschwerde gemacht. Nun habe man nach einvernehmlichen Gesprächen eine Einigung erzielt, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung des Landschaftsschutzes und der Zermatt Bergbahnen AG.

Die Bauarbeiten für die neue Dreiseilumlaufbahn zwischen dem Klein Matterhorn und dem Testa Grigia in Italien können beginnen. Die Stiftung für Landschaftsschutz Schweiz hat ihre Einsprache gegen das Projekt zurückgezogen.

Die beiden Stationen der „Alpine Crossing“ liegen auf einer Höhe von 3'400 und 3'800 Metern über Meer. Im Sommer 2021 soll die 30 Millionen teure Seilbahnverbindung den Betrieb aufnehmen.

Die beiden Parteien unterzeichneten eine Übereinkunft, welche "die Interessen beider Seiten angemessen berücksichtigten". Die Stiftung für Landschaftsschutz Schweiz verzichtet in der Folge auf eine Beschwerde.

Die Zermatter Bergbahnen verpflichteten sich im Gegenzug zur Förderung des Qualitätstourismus und einem respektvollen Umgang mit der Natur.