«Es ist eine riesen Erleichterung»

Lösung für Wasserknappheit im Restaurant Michaelskreuz

Duschen statt Baden – An vielen Orten in der Zentralschweiz wurde das Wasser im letzten Sommer knapp. Auch im Restaurant Michaelskreuz in Root ist die Situation seit Jahren angespannt. Immer wieder mussten mit Wasser gefüllte Lastwagen den Berg hinauffahren, um ihre Quellen wieder nachzufüllen. Nun soll der Wasserknappheit ein Ende gesetzt werden.

Eine viereinhalb Kilometer lange Wasserleitung soll bis Ende Jahr das Michaelskreuz mit genügend Wasser versorgen. Denn wegen der langanhaltenden Trockenheit mussten in den vergangenen Sommern wöchentlich Lastwagen Wasser in diese Region nachliefern. Von der neuen Leitung profitieren vor allem Daniel Lüthold, Wirt des Restaurants Michaelskreuz, und neun Landwirte in der Umgebung. Sie schlossen sich zu einer Wassergenossenschaft zusammen, um dieses wiederkommende Problem ein für alle Mal zu lösen.

Kein Wasser für Geschirrspüler und Toiletten

«Es ist eine Erleichterung für mich, dass das Projekt nun endlich in Angriff genommen wird. Wir warten bereits seit 10 Jahren darauf», freut sich Lüthold beim Interview mit Radio Pilatus und Tele 1. Nach einem grossen sommerlichen Ansturm im Restaurant habe es kein Wasser mehr gehabt, weder für den Geschirrspüler noch für die Toiletten. 

Bau der Wasserleitung kostet rund zwei Millionen Franken

Finanziert wird das Projekt grösstenteils vom Kanton Luzern. Rund zwei Millionen kostet der Bau. Dies sei auch der Grund gewesen, wieso die Umsetzung so lange gebraucht hat. Martin Christen, Fachleiter Ländliche Entwicklung des Kantons Luzern gegenüber Tele 1 und Radio Pilatus: «Die Mittel, die der Kanton zur Verfügung hat, sind beschränkt. Die Nachfrage steigt. Wir stellen fest, dass mehr Gesuche eingehen. Es ist rund eine halbe Million Franken, die wir für solche Projekte einsetzen können."

Wasserleitungen werden in Root verlegt. 4.5 Kilometer Wasserrohre für Michaelskreuz.