Dreifachturnhalle für Littau

Das Schulhaus Littau Dorf soll eine neue Dreifachturnhalle erhalten

Die Schüler in Littau sollen künftig in einer neuen Dreifachturnhalle trainieren können.

Die Luzerner Stadtregierung will das Schulhaus Littau Dorf erneuern und mit einer Dreifachturnhalle aufpeppen. Für das 40-Millionen-Franken-Projekt beantragt sie dem Parlament einen Sonderkredit über 2,65 Millionen Franken zur Projektierung und für einen Architekturwettbewerb.

420 Kinder besuchen aktuell in der Schulanlage Littau Dorf den Unterricht. Wegen der regen Bautätigkeit im Gebiet, dürfte sich ihre Zahl bis 2025 auf 580 erhöhen, prognostiziert die Luzerner Stadtregierung. Das ergebe fünf neue Primarschul- und zwei neue Kindergartenabteilungen. Komme dazu, dass sich die beiden Haupttrakte A und B, erbaut in den Jahren 1923 und 1959, in schlechtem baulichen Zustand befänden.

Beide Trakte sind allerdings als erhaltenswert eingestuft. Sie sollen daher saniert und die Raumnutzung teilweise erneuert werden. Geplant sei eine zusätzliche Erweiterung des Schulraums, zumal auch die einst als Provisorien eingerichteten drei Pavillons in schlechtem Zustand und daher zu entfernen seien, schreibt die Stadtregierung.

Bestehende Turnhalle soll abgerissen werden

Weil der künftige schulische Bedarf an Turnhallen im Raum Littau/Reussbühl mit der heutigen Infrastruktur nicht abgedeckt werden könne, plant die Stadt eine neue Dreifachturnhalle und ein Kunstrasenfeld. Die bestehende obere Turnhalle aus dem Jahr 1961 ist zwar ebenfalls als erhaltenswert eingestuft, soll aber zugunsten einer architektonisch überzeugenden Neubaulösung aus dem Inventar entlassen und abgerissen werden dürfen. Dies habe die kantonale Denkmalpflege bestätigt, heisst es im Bericht und Antrag. Nicht inventarisiert sei die untere Turnhalle aus dem Jahre 1983, und weil leicht schadhaft, ebenfalls auszutauschen.

Die Anlage soll dereinst 22 Primarschulabteilungen und zwei Kindergärten beheimaten. Die Stadt rechnet mit Investitionskosten von 40 Millionen Franken, den Löwenanteil machen mit 12 Millionen Franken die Turnhalle und mit 14 Millionen Franken die Ergänzungsneubauten aus. In einem ersten Schritt führt die Stadt einen Architekturwettbewerb durch und will das Bauprojekt mit Kostenberechnung planen lassen. Beim beantragten Sonderkredit schlägt der Projektierungsteil mit 2 Millionen Franken zu Buche.

Baubeginn soll 2023 sein. Die neuen Gebäude dürften dann ab Juli 2024 schrittweise bezogen werden. Das Projekt kann frühestens Ende 2025 abgeschlossen werden.

(Quelle: sda)