3-Jahreskarten im Sattel-Hochstuckli

Damit will die Ausflugsregion eine Beschneiungsanlage finanzieren

Um die Wintersaison Schneesicher zu machen, will die Sattel-Hochstuckli AG die 30 Jahre alte und kaputte Beschneiungsanlage oberhalb der Bergstation erneuern. Kostenpunkt: 600'000 Franken. Die Banken wollen der Bergbahn jedoch keinen Kredit dafür geben. Ihnen mache der Klimawandel sorgen. Jetzt will die Sattel-Hochstuckli AG eine 3-Jahreskarte zum Preis von 990 Franken verkaufen.

Um das Erneuerungsprojekt finanzieren zu können, will Geschäftsführer Marcel Murri 2'000 Stucklipässe verkaufen. Der erwartete Verkaufserlös von rund 1.5 Millionen Franken soll den Betrag von 600'000 Franken für die neue Beschneiungsanlage finanzieren sowie den Betrieb der Anlagen in den drei Jahren, die der Stucklipass gültig ist.

Klimawandel als Finanzierungsrisiko

Sattel liegt auf 800 Metern über Meer. Die Bergstation auf 1'200 Metern. Der höchste Punkt des Skigebiets ist auf 1'500m. Dies ist zu tief, der Klimawandel bedroht die Schneesicherheit. Das wissen auch die Banken. Darum ist es zusehends schwieriger sie dazu zu überreden, Geld in Skigebiete in dieser Höhenlage zu investieren. Die Sattel-Hochstuckli AG hat diese Erfahrung auch gemacht und versucht nun auf diesem Wege, die Erneuerung der Beschneiungsanlage zu finanzieren.

StuckliPass, 3 Jahre gültig