FCL sagt "Sorry" zu den Fans

Die Geschäftsleitung entschuldigt sich für die Anspielzeit gegen YB

Vier der letzten fünf Duelle hat der FCL gegen Sion verloren.

Eigentlich hätte der FCL am Donnerstag in der Swissporarena gegen YB spielen sollen. Der viele Schnee machte jedoch einen Strich durch die Rechnung. Der Platz konnte nicht mehr rechtzeitig geräumt werden und das Spiel gegen den Meister musste verschoben werden. Und für dieses Spiel entschuldigt sich die Geschäftsleitung des FC Luzerns nun.

Genau genommen entschuldigt sich die Geschäftsleitung für die Anspielzeit von 18:45 Uhr. In einer Mitteilung schreibt der FCL Folgendes:

Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, findet das Nachholspiel nun am nächsten Mittwoch, 10. April 2019 um 18:45 Uhr statt. Über diese neue Anspielzeit sind wir nicht glücklich. Als Verein wünscht man sich, dass alle Fans rechtzeitig zum Anspiel im Stadion anwesend sind um ihre Mannschaft zu unterstützen. Mit so einem frühen Anpfiff ist dies definitiv nicht mehr gewährleistet. Es kann aus unserer Sicht nicht sein, dass viele Anhänger auf den Stadionbesuch verzichten müssen, nur weil die Partie unter der Woche aufgrund von Parallelveranstaltungen so früh angepfiffen wird. Für allfällige Unannehmlichkeiten, die durch diese Spielabsage und die neue Anspielzeit entstanden sind oder entstehen werden, möchten wir uns nochmals bei allen Fans entschuldigen. Wir hoffen, auch in Zukunft auf eure Unterstützung zählen zu können und drücken unserer Mannschaft am Sonntag in Sion die Daumen.

Es ist für den FCL in dieser Rückrunde bereits das zweite Nachholspiel. Schon gegen Sion musste der Rückrundenstart wegen zu viel Schnee in der Swissporarena verschoben werden. Auch dieses Nachholspiel wurde um 18:45 Uhr angesetzt. Die FCL machten ihrem Unmut über diese Zeit Gehör. Sie verbarrikadierten das Tor und ketteten dieses gar zu. Nur mit einem Seitenschneider konnte die Kette und das Schloss entfernt werden.

"Wollen gegen Sion zurück auf die Siegesstrasse"

Eigentlich wollte der FCL ja bereits gegen YB eine Reaktion auf die 0:1-Niederlage gegen Basel vom vergangenen Sonntag zeigen. Nun muss diese halt gegen Sion folgen, sagt FCL-Goalie Dave Zibung. Er hätte gerne gespielt gestern. Die Mannschaft sei bereits im Hotel gewesen und habe sich wie immer vorbereitet. Nun liege der Fokus aber voll auf Sion. Dass der FCL in den letzten fünf Duellen gegen die Walliser vier verlor, beeindruckt ihn nicht. Fakt sei, dass der FCL nach der Niederlage gegen Basel zurück auf die Siegesstrasse will, egal wie der Gegner heisse, so Zibung weiter.

FCL-Trainer Thomas Häberli geht von einem "physisch starken Sion, mit viel Schnelligkeit und Power" aus am Sonntag. Aber auch der FCL könne mit breiter Brust antreten. Klar sei die Niederlage gegen Basel ein kleiner Dämpfer gewesen. Alles in allem sei er aber mit seiner Mannschaft zufrieden. Sie hätten gut trainiert, hart gearbeitet und kämen jeden Tag einen Schritt weiter. Gegen Sion muss Häberli nur auf die beiden Langzeitverletzten Stefan Knezevic und Yannick Schmid verzichten. Zudem dürfte wohl Filip Ugrinic fehlen. Er hat im Training am Donnerstag einen Schlag aufs Knie bekommen. Die restlichen Spieler sind alle samt und einsatzbereit.

Sion vs. Luzern, Anpfiff ist am Sonntag, 07. April 2019 um 16.00 Uhr im Tourbillon.

Audiofiles

  1. Vorschau FC Luzern gegen FC Sion am kommenden Sonntag. Audio: Philipp Breit, Radio Pilatus AG

Audiofiles

  1. Vorschau FC Luzern Nachholspiel gegen YB am 10. April. Audio: Philipp Breit, Radio Pilatus AG