Tele 1 zeigt Dok-Film "Lacitos de Luz"

Der Dokumentarfilm über die Luzernerin Simone Dahli läuft am 27. April

Es ist ein Alltag, den sich viele gar nicht vorstellen können. Leben in einem Slum, kein fliessendes Trinkwasser und grosse Armut. In einer der abgelegendsten Städten Perus, in Iquitos im Amazonasgebiet, sind Schulen und das Gesundheitssystem sehr schlecht. Wer am meisten darunter leidet, sind die Kinder. Das Hilfsprojekt «Lacitos de Luz» soll ihnen helfen. Tele 1 zeigt den Dokumentarfilm über das Projekt am Samstag, 27. April.

Die Luzernerin Simone Dahli hat in Iquitos in Peru ein Kinderheim gegründet und diverse Hilfsprojekte lanciert. Im Jahr 2006 ist sie als Physiotherapeutin nach Peru gereist um mit behinderten Kindern zu arbeiten. Durch ihren engen Kontakt mit der Bevölkerung bekam sie das ganze Elend der Kinder in den Slums hautnah mit und musste handeln. 

Diverse Hilfsprojekte für Kinder

Dank «Lacitos de Luz» ist in Iquitos ein Kinderheim für HIV-positive Kinder entstanden. Es ist das einzige Kinderheim, das HIV-infizierte und aidskranke Kinder betreut. Aktuell leben 16 HIV-positive Waisen- und Halbwaisenkinder im Heim. Ausserdem bezahlt «Lacitos de Luz» 44 Kindern aus Slums das Schulgeld, Schulmaterial und Uniformen und ermöglicht so den Schulbesuch. Mit einem Förderprogramm für blinde Kinder lernen 5- bis 12-Jährige die Blindenschrift Braille das Rechnen und das Umgehen mit dem Blindenstock.

Dokumentar-Film «Lacitos de Luz» bei Tele 1

Das Filmerpaar Lotti und Josef Stöckli aus Schenkon LU hat das Hilfsprojekt in Peru besucht. Die beiden haben einen Dokumentarfilm über das Projekt von Simone Dahli gedreht. Die Premiere fand am 9. April 2019 im Stadttheater Sursee statt. Das Zentralschweizer Fernsehen Tele 1 zeigt den Film am 27. April 2019, stündlich ab 18.20 Uhr.