Zentralschweizer Jäger in Österreich kritisiert

Die Jäger sollen eine Treibjagd auf hochträchtige Tiere gemacht haben

Insgesamt waren neun Jäger in der Jagdgesellschaft.

Mehrere Jäger aus den Kantonen Luzern und Schwyz werden zurzeit in Österreich heftig kritisiert. Sie sollen Ende März im Vorarlberg eine Treibjagd im Schnee auf hochträchtige Tiere gemacht haben. Dies berichten verschiedene Österreichische Medien.

Mehrere Luzerner und Schwyzer Jäger stehen zurzeit in Österreich am Pranger. Ihnen wird vorgeworfen, im hohen Schnee eine Treibjagd im Gebiet Vorarlberg gemacht zu haben. Dabei sollen sie auch auf trächtige Tiere geschossen haben. In Österreichischen Medien wird dies scharf kritisiert. Zu der Jagdgesellschaft gehörten insgesamt neuen Jäger aus den Kantonen Luzern und Schwyz.

Aussage gegen Aussage

Gegenüber der Luzerner Zeitung streiten mehrere Jäger ein Fehlverhalten ab. Sie hätten keine Treibjagd, sondern eine Bewegungsjagd gemacht. Bei dieser treiben die Hunde das Wild nicht, sondern bewegen es langsam und ohne grossen Druck aus den Einständen. Als Einstände gelten die Orte, wo sich das Wild normalerweise befindet, wenn keine Jagd stattfindet.

Es steht also Aussage gegen Aussage. Die österreichischen Behörden haben Kenntnis vom Vorfall und prüfen die Geschehnisse.