Die Zuger Alternative will in den Ständerat

Tabea Zimmermann Gibson wurde einstimmig als Kandidatin gewählt

Die Alternative des Kantons Zug will mit Tabea Zimmermann Gibson in den Ständerat.

Die 49-jährige Tabea Zimmermann Gibson soll für die Zuger Alternative einen Ständeratssitz erobern. Die Alternative - die Grünen im Kanton Zug - will den bürgerlichen Parteien die beiden Ständeratssitze nicht kampflos überlassen.

Die Partei nominierte die Kantonsschullehrerin und Kantonsrätin am Mittwochabend einstimmig, wie es in einer Mitteilung heisst. Tabea Zimmermann Gibson ist nicht nur Kantonsparlamentarierin, sie ist auch Vizepräsidentin des Zuger Stadtparlaments. Sie wuchs in Zug auf und lebt mit ihrem Mann und den zwei Zwillingssöhnen in Zug.

Die Alternativen rechnen bei den Wahlen im Herbst mit einem zweiten Wahlgang. «Da hat die Linke wegen des relativen Mehrs eine Chance», betonte Lustenberger. Die Nominationsversammlung der SP findet am 28. Mai statt.

Freier FDP-Sitz

Im Kanton Zug wird der Ständeratssitz von Joachim Eder (FDP) frei. Die FDP will diesen Sitz mit alt Regierungsrat Matthias Michel verteidigen. Der zweite Ständerat, Peter Hegglin von der CVP, will nochmals antreten. Für die SVP tritt Heinz Tännler an - er ist Rechtsanwalt und seit 2007 Zuger Regierungsrat. 

Quelle: sda