Rettungsübung auf der Klewenalp

Die Rega befreit Passagiere aus der Luftseilbahn

Die Rega in Erstfeld hat gestern zum ersten Mal in der Region Klewenalp für den Ernstfall geübt. Mit einem Rettungs-Helikopter wurden Freiwillige aus einer Luftseilbahn befreit. Diese Übung wird einmal pro Jahr durchgeführt.

Aus einer Luftseilbahn evakuiert werden – das haben gestern freiwillige Passagiere erlebt. Diese waren Teil der Übungsaktion der Rega in Erstfeld. Diese führt einmal pro Jahr eine solche Übung durch, um sich auf den Ernstfall vorzubereiten.

Mit einem Rettungs-Helikopter wurden die Passagiere in Zweiergruppen abgeseilt und wieder auf den Boden gebracht. Rund 40 Beteiligte der Rega, der Alpinen Rettung Schweiz und der Bergbahnen Beckenried- Emmetten waren im Einsatz. Es sei alles nach Plan verlaufen, sagt der Rega-Pilot und Übungsleiter Markus Koch. Doch eine Herausforderung sei es trotzdem für den Routinier: «Man bergt Leute. Da muss das Zusammenspiel zwischen Rettungssanitäter und Helikopter gut stimmen. Die Sicherheit steht dabei immer im Vordergrund»

Besonderes Erlebnis

Auch für die Mitarbeiter der Bergbahnen Klewenalp und für die freiwilligen Passagiere war es ein besonderes Erlebnis. Claudia Kurmann wurde aus der Gondel abgeseilt. «Es war sehr windig. Ich konnte kaum atmen, aber das war egal. Die Gegend anzuschauen war wunderschön», sagt sie. Die Rega hatte Wetterglück. Bei zu starkem Wind, ist eine Rettungsaktion mit dem Helikopter nämlich nicht möglich.

Die Rega befreite die Passagiere aus der Luftseilbahn.