Leicht weniger Umsatz und Fahrgäste bei den VBL

Trotzdem hat das Unternehmen einen Gewinn von 940'000 Franken erzielt

Der 1er-Bus der vbl (Archivbild).

Die Luzerner Verkehrsbetriebe VBL haben im vergangenen Jahr einen Umsatz von 92 Millionen Franken erzielt - das ist fast eine halbe Million Franken weniger als im Vorjahr. Insgesamt transportierten sie knapp 50 Millionen Fahrgäste, auch diese Zahl ging leicht zurück.

Zwar wurde das Angebot auf den VBL-Linien auf den Fahrplanwechsel 2017/2018 hin ausgebaut, wie die Luzerner Verkehrsbetriebe am Dienstag mitteilten. Trotzdem stagnierten die Fahrgastzahlen. Das Transportunternehmen führt dies auf zwei Faktoren zurück: auf das anhaltend milde und trockene Wetter im vergangenen Jahr sowie den anhaltenden E-Bike-Boom. Ausbauen konnten die VBL die Frequenzen beim Tellbus zwischen Luzern und Altdorf. Das gemeinsam mit der Auto AG Uri betriebene Angebot nutzten rund 205'000 Passagiere, ein Plus von 8,2 Prozent. Die VBL haben die Rechnung schliesslich mit einem Jahresgewinn von 0.94 Millionen Franken abgeschlossen. Im Vorjahr waren es noch 1,3 Millionen Franken gewesen.

Sorgenkind Provisorium Bus-Hub

Im vergangenen Jahr schritt laut Mitteilung der Bau eines neuen Zweitdepots in Root gut voran. Dieses soll Ende Jahr in Betrieb genommen werden. Zudem erfolgte im Oktober der Spatenstich für die Verlängerung der Linie 1 ins Rontal. Diese wird ebenfalls Ende 2019 in Betrieb genommen. Sorgenkind ist momentan noch der neue Bus-Hub beziehungsweise dessen Provisorium am Bahnhof Ebikon. Die Gemeinde hatte ursprünglich geplant, das Provisorium bis zum Fahrplanwechsel im Dezember fertigzustellen. Eine Einsprache wird diesem Plan nun jedoch gefährlich. Kann es nicht bis dann gebaut werden, haben die Busse zu wenig Platz zum wenden. Für die Vorhaben der VBL ist dies problematisch. Eine Lösung für einen Wendeplatz ohne das Provisorium Bus-Hub am Bahnhof Ebikon ist noch nicht in Sicht.

Quelle: sda

Audiofiles

  1. Provisorium Bus-Hub Bahnhof Ebikon. Audio: Caroline Dettling