Klimaaktivisten rufen zu Störaktionen auf

Proteste erreichen neues Level

Die Klimaproteste sollen sich auch in der Zentralschweiz verändern. Streikende streben Aktionen «mit wirtschaftlichen Schaden» an.

Der Klimastreik hat sich ausgelaufen. An einem Strategietreffen in Bern beschliessen Aktivisten bei den Klimastreiks einen Schritt weiterzugehen und den Druck auf Politik und Wirtschaft zu erhöhen. So zum Beispiel mit Störaktionen an Schweizer Flughäfen. 

Der letzte Freitag stand wieder ganz im Zeichen der Klimastreiks. Auf der ganzen Welt, auch in der Schweiz sind die Menschen auf die Strasse. Aber: die Anzahl der Teilnehmer nimmt immer mehr ab. Deshalb will die Klimajugend neues Geschütz auffahren. 

Neues Motto: «Wir esaklieren»

Die Aktivisten wollen ihre Bewegung neu ausrichten, um den Druck auf Politik und Wirtschaft zu erhöhen, wie der Blick am Sonntag berichtete. Das neue Motto : «Wir esaklieren». Die Proteste sollen weiterhin gewaltfrei bleiben. Gemäss Protokoll streben die Klimastreikenden Aktionen «mit wirtschaftlichen Schaden» an, zum Beispiel Blockaden oder Störungen an wichtigen Schweizer Verkehrsachsen oder gar Flughäfen. 

Klimaproteste werden nicht ernst genommen

Auch in der Zentralschweiz macht man sich Gedanken zu möglichen Aktionen. Geplant sei aber noch nichts Konkretes: «Wir fühlen uns nicht ernst genommen und müssen darum unsere Massnahmen ändern», so Sandra Huwiler Klimastreik-Aktivistin. Mehr dazu, wie die Junge SVP auf diese Klimastreik-Ideen reagiert, auf tele1.ch.