Polizeihund rettet Unterkühlten in Zugersee

Der 17-Jährige wollte auf dem Heimweg vom Ausgang schwimmen gehen

Polizeihund Wyk rettet unterkühlten Jugendlichen im Zugersee.

Einen "feinen Cervelat" als Belohnung: Der Polizeihund "Wyk" hat am Mittwochmorgen einen stark unterkühlten Jugendlichen im Zugersee aufgespürt. Laut Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden war der 17-Jährige im Ausgang und wollte auf dem Heimweg schwimmen gehen. Er war nach der Bergung ansprechbar und wurde ins Spital gebracht.

Polizeihund Wyk befand sich am Mittwoch, 05. Juni, kurz nach 05:00 Uhr mit seinem Hundeführer beim Alpenquai in der Stadt Zug auf einer Fusspatrouille, wie die Zuger Polizei mitteilte. Plötzlich zog der deutsche Schäferhund an der Leine und wollte in Richtung See laufen.

Zwei Hände hielten sich an Ufermauer fest

Als der Polizist in die angegebene Richtung blickte, entdeckte er zwei Hände, die sich an der Ufermauer festhielten. Sofort begaben sich die beiden an die Stelle und erblickten einen jungen Mann, der bis zum Bauchbereich im Wasser war.

"Feiner Cervelat" als Belohnung

Mit Hilfe einer weiteren Polizeipatrouille gelang es schliesslich, den Mann zu bergen. Stark unterkühlt kam er ins Spital. Als Belohnung für seinen Einsatz erhielt Wyk von seinem Herrchen einen "feinen Cervelat".

Quelle: sda