Neue Ein- und Ausstiegsstellen in der Reuss

Die Stadt Luzern will die Sicherheit der Schwimmenden erhöhen

Immer mehr Menschen schwimmen in der Reuss. Laut einer Mitteilung der Stadt Luzern soll die Sicherheit der Schwimmenden erhöht werden. Daher soll es am Xylophonweg und in der Nähe der St. Karlikirche zusätzliche Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten geben. 

Schwimmen in der Reuss ist gefährlicher als im See – das gilt speziell bei so hohem Wasserpegel wie in diesen Tagen. Weil das Schwimmen in der Reuss im Trend ist, will die Stadt Luzern nun die Sicherheit erhöhen. Wie sie in einer Mitteilung schreibt, ertranken im vergangenen Jahr knapp 40 Personen in Schweizer Gewässern, 14 davon in Flüssen.

Zwei neue Ein- und Ausstiegsstellen

Wie die Stadt Luzern mitteilt, plant sie zwei zusätzliche Ein- und Ausstiegs-Möglichkeiten an der Reuss: Eine entlang des Xylophonwegs und eine nahe der St. Karlikirche. Wenn diese gebaut sind, soll es auch eine Karte und allenfalls eine App geben, in der nachgeschaut werden kann, wo man am besten in die Reuss rein und wo wieder raus geht. Der Sicherheitsdirektor der Stadt Luzern - Martin Merki erklärt:

«Die gesamte Strecke von der Sentimatt bis zum Reusszopf ist recht lang. Muss jemand aufgrund von Unwohlsein oder Müdigkeit mittendrin aus der Reuss aussteigen, kann er dies bald viel einfacher tun»

Weiter teilt die Stadt Luzern mit, dass Schwimmen und Baden in öffentlichen Gewässern grundsätzlich immer auf eigene Verantwortung geschieht.

Das Schwimmen in der Reuss ist immer beliebter. Bei der St. Karli-Kirche soll es eine neue Ein- und Ausstiegsstelle geben. Und auch am Xylophonweg soll es eine neue Ein- und Ausstiegsstelle geben.