Kantonsspital Luzern spart weiter

Der Einstellungsstopp dauert mindestens noch bis Ende Jahr

Die Sparmassnahmen am Kantonsspital Luzern laufen weiter.

Am Kantonsspital Luzern wird weiter gespart. Momentan gilt ein Einstellungsstopp. Eigentlich wäre dieser in drei Tagen zu Ende gegangen. Die Luzerner Zeitung berichtet aber, dass mindestens bis Ende Jahr keine neuen Stellen geschaffen werden.

Seit Januar gilt am Kantonsspital Luzern ein Einstellungsstopp. Die Sparmassnahme wurde zunächst für ein halbes Jahr festgelegt, nun aber auf ein Jahr ausgeweitet. Es werden keine neuen Stellen geschaffen und bei freiwerdenden Stellen muss jeweils geprüft werden, ob sie wiederbesetzt werden. Zu einem Stellenabbau ist es aber bisher nicht gekommen. Laut dem Spital ist ein solcher auch nicht geplant.

Allerdings wird nach weiteren Möglichkeiten gesucht, um die Effizienz zu steigern und Kosten zu sparen. So will das Spital aus den roten Zahlen herauskommen. Diese könnte es wegen eines Gewinneinbruchs geben. Weil der Bundesrat Ende 2017 die Tarife für ambulante Behandlungen gesenkt hat, ist der Gewinn beim Kantonsspital um 20 Millionen Franken eingebrochen.

Sorgen bei Personalvertretern

Die Personalvertreter sind nicht erfreut über die weiteren Sparmassnahmen. Diese würden ein ganz schlechtes Signal aussenden. Die Stimmung sei angespannt. Zudem dürften auch die Patienten die Auswirkungen zu spüren bekommen. Für sie könnten sich beispielsweise die Wartezeiten verlängern.