Zuger Ombudsstelle hat sich bewährt

Zuger Kantonsparlament lobt die Arbeit der Ombudsfrau

Zuger Kantonsparlament

Die Ombudsstelle im Kanton Zug hat im vergangenen Jahr 121 neue Beschwerdefälle behandelt. Leicht weniger als im Vorjahr. Die Ombudsstelle hat sich bewährt, jedoch braucht sie mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, wurde im Zuger Kantonsparlament von Linker Seite gefordert.

An die Anlaufstelle können sich Bürger wenden, wenn sie Probleme mit den Behörden haben. Im vergangenen Jahr wurden 121 neue Beschwerdefälle behandelt– leicht weniger als im Vorjahr. Bei rund einem Drittel der Anfragen handelte es sich um verwaltungsinterne Konflikte. Die Stelle habe sich bewährt, so der Tenor heute im Zuger Kantonsparlament.

Mehr Öffentlichkeit

Alle Parteien zeigten sich zufrieden mit der Arbeit der Zuger Ombudsfrau Bernadette Zürcher. Einzige Kritik gab es von Seiten SP, dies jedoch nicht an der Arbeit der Ombudsfrau, sondern an der Öffentlichkeit der Ombudsstelle. Die Stelle sei bisher zu wenig Bekannt, dies müsse sich ändern, sagte Hubert Schuler von der SP und fügte an, seine Partei werde im Rahmen des Budgets 2020 einen entsprechenden Antrag stellen, das Budget anzupassen. Die Zuger Ombudsfrau Bernadette Zürcher selber, wollte sich dazu nicht äussern. Sie sei erst seit Anfang Jahr Ombudsfrau und könne noch nicht sagen, inwiefern die Öffentlichkeitssarbeit angepasst werden müsse. Sie werde dies aber sicher im nächsten Jahr machen. 

Der Kanton Zug bietet als einer von sechs Kantonen in der Schweiz und als einziger in der Zentralschweiz seinen Bürgern eine Ombudsstelle an.