Kajakfahrer in Beckenried NW gerettet

Der 65-Jährige ist auf dem Vierwaldstättersee in Seenot geraten

Ein Kajakfahrer ist auf dem Vierwaldstättersee in Seenot geraten (Symbolbild).

Ein Kajakfahrer ist am Donnerstagmorgen, 11. Juli, auf dem Vierwaldstättersee in Seenot geraten. Laut Mitteilung der Kantonspolizei Nidwalden lief das Kajak des 65-Jährigen aus ungeklärten Gründen mit Wasser voll. Der Mann trug eine Schwimmweste und konnte leicht unterkühlt geborgen werden.

Ein 65-jähriger Mann wollte am Donnerstagmorgen um 06:15 Uhr mit dem Kajak bei Beckenried den Vierwaldstättersee überqueren, als sich sein Boot plötzlich mit Wasser füllte. Noch bevor das Kajak sank, konnte der Mann eine Angehörige informieren, so die Kantonspolizei Nidwalden. Die Seepolizei brachte ihn an Land, wo der Rettungsdienst den etwas unterkühlten Mann kontrollierte. Warum das Kajak mit Wasser volllief, ist unklar. 

Rettungsgeräts-Pflicht ab 300 Meter vom Ufer

Die Seepolizei lokalisierte den Mann nach der Alarmierung zirka einen Kilometer vom Ufer entfernt. In diesem Zusammenhang weist die Kantonspolizei Nidwalden darauf hin, dass gemäss Binnenschifffahrtsverordnung unter anderem auch auf Paddelbooten wie Kajaks, Kanus oder Stand Up Paddles (SUP) pro Person ein Rettungsgerät mitgeführt werden muss, wenn damit die äussere Uferzone, das heisst eine Entfernung von 300 Meter zum Ufer, verlassen wird.

Quelle: sda