Weitere Probleme bei Duro-Sanierung

Die Sanierung der Armee-Fahrzeuge dauert noch länger und ist teurer

Armasuisse muss die neuen Motoren für die Duro-Fahrzeuge bei einem anderen Lieferanten beschaffen.

Die Schweizer Armee hat weitere Probleme mit der Sanierung ihrer Duro-Fahrzeuge. Die Sanierung wird teurer als geplant und verzögert sich erneut um mehrere Monate, wie die SonntagsZeitung berichtet.

Seit rund drei Jahren macht die Sanierung der Duro-Fahrzeuge der Schweizer Armee zu schaffen. Damals hat die Armeebeschaffungsstelle Armasuisse ihren Plan durchgesetzt, dass die 2'220 Fahrzeuge für je 212'000 Franken erneuert werden. Dies obwohl die Fahrzeuge bei der Beschaffung günstiger waren, nämlich 170'000 Franken.

Bis heute ist nur gerade ein Zehntel der Fahrzeuge erneuert worden. Seit 10 Monaten ist gar keines mehr ausgeliefert worden. Probleme machen nun die Motoren. Diese hätten eigentlich von einem österreichischen Unternehmen geliefert werden sollen. Dieses hat aber Insolvenz angemeldet. Lange hat Armasuisse gehofft, dass die Motoren trotzdem noch kommen. Nun hat man aber einen neuen Lieferanten gesucht und gefunden.

Mehr Zeit und Kosten

Der Wechsel des Lieferanten bringt weitere Probleme mit sich. Denn mit dem Einbau eines anderen Motors muss das Antriebskonzept überarbeitet werden. Das Ganze wird mehr Geld und mehr Zeit verschlingen. Es wird mit zusätzlichen Kosten von fast 8 Millionen Franken und mit einer Verzögerung von mindestens einem halben Jahr gerechnet.