2,4 Millionen für die Fusion Hitzkirch-Altwis

Luzerner Regierungsrat unterstützt den geplanten Zusammenschluss

Die Luzerner Regierung unterstützt die geplante Fusion der beiden Gemeinden Hitzkirch und Altwis.

Die Luzerner Regierung ist bereit, für die geplante Fusion der Gemeinde Altwis mit Hitzkirch einen Beitrag von 2,4 Millionen Franken zu sprechen. Geplant ist eine Fusion auf Anfang 2021.

Der Kanton Luzern spricht für den geplanten Zusammenschluss einen Beitrag von 2,4 Millionen Franken. Wie die Luzerner Regierung in einer Mitteilung schreibt, sei der geplante Zusammenschluss aus kantonaler Sicht sinnvoll und förderungswürdig. In ihrer Strategie hat die Regierung einen risikobasierten Ansatz zur Unterstützung von Fusionen genannt. Dieser kommt dann zur Anwendung, wenn eine Gemeinde Gefahr läuft, ihre Handlungsfähigkeit einzubüssen. "Dieses Risiko ist in Altwis vorhanden", lässt sich Justiz- und Sicherheitsdirektor Paul Winiker in der Mitteilung zitieren.

Auch die vereinten Gemeinderäte sind mit dem gesprochenen Beitrag einverstanden, halten die beiden Gemeindepräsidenten Hans Elmiger (Altwis) und David Affentranger (Hitzkirch) fest.

"Damit anerkennt die Regierung die Wichtigkeit der Fusion für das Hitzkirchertal und für den Kanton Luzern."

Die Vereinigung sei in den Augen der Regierung geografisch, politisch und gesellschaftlich eine sinnvolle Weiterführung der bislang grössten Fusion des Kantons Luzern: Bereits per 1. Januar 2009 hatten sich Hitzkirch, Gelfingen, Hämikon, Mosen, Müswangen, Retschwil und Sulz zusammengetan. Wird Altwis Teil dieser Einheit, schliesse sich eine Lücke im Gemeindegebiet.