Dritter Sieg im dritten Spiel diese Woche?

Der FCL will zu Hause gegen den FC Zürich punkten

Blessing Eleke (gegen Toni Domgjoni) will sich auch am Sonntag durchsetzen.

Es ist für den FC Luzern das dritte Spiel innerhalb von gut einer Woche. Nach Siegen gegen St. Gallen und Klaksvik will der FCL am Sonntag die Siegesserie natürlich auch gegen Zürich fortsetzen. Die Zeichen stehen zumindest nicht schlecht.

Der FCZ liegt dem FCL - das sieht man in den Resultaten der letzten Duelle. Nur dreimal ging der FCL in den letzten zehn Duellen als Verlierer vom Platz. Hinzu kommt der Saisonstart, welcher dem FCL sicherlich auch Mut machen dürfte. Zumindest was die Resultate betrifft. Spielerisch überzeugte der FCL bislang in dieser Saison (noch) nicht.

Gegen St. Gallen mühte sich der FCL 88 Minuten lang über das Feld ohne wirklich gefährlich zu werden. Dem VAR sei Dank, bescherte dieser dem FCL noch einen Penalty. Eleke sagte Danke und versenkte vom Punkt aus souverän. Das 2:0 durch Christian Schneuwly setzte dem Topf dann den Deckel auf.

Eben dieser Schneuwly war es auch, welcher der FCL im Spiel gegen Klaksvik erlöste. In der 93. Minute war es, als Schneuwly doch noch den erlösenden Siegestreffer erzielte. Zuvor rannte, passte, schoss und köpfelte der FCL über 90 Minuten lang vergebens auf das Tor der Färinger. Am Schluss zählt aber der Sieg und eine gute Ausgangslage für das Rückspiel vom 1. August auf den Färöer-Inseln.

«Angeschossener» FC Zürich

Der FC Zürich hat in dieser Saison mit dem Europäischen Geschäft nichts am Hut. So ist das erste Meisterschaftsspiel am vergangenen Wochenende auch der bislang erste und einzige Ernstkampf der Zürcher. Und dieser ging gründlich in die Hose. Mit 0:4 verlor der FCZ gegen Lugano. Täuschen lassen von diesem Resultat dürfe man sich nicht, betont FCL-Trainer Thomas Häberli. Der FCZ sei unter seinem Wert geschlagen worden. Wohlwissend, dass auch der FCL spielerisch noch viel Luft nach oben hat, will Häberli nichts von einer Favoritenrolle wissen. «Es geht darum Spiele zu gewinnen. Von mir aus können wir auch wie gegen St. Gallen spielen, solange wir am Schluss erneut 2:0 gewinnen». Thomas Häberli fügt dann jedoch umgehend an, dass ihm durchaus bewusst sei, dass der FCL noch einiges verbessern muss. Zu stumpf, zu adynamisch, zu statisch, zu einfallslos agierten die Luzerner teilweise in den bisherigen beiden Spielen.

Zumindest in der personellen Frage zeigen sich auf Häberli’s Stirn keine allzu grossen Sorgenfalten. Abgesehen vom verletzten Marco Burch sind alle Spieler einsatzfähig. Ein Fragezeichen steht noch hinter Tsyi Ndenge, welcher das Spiel am Donnerstag gegen Klaksvik krankheitsbedingt verpasst hatte. Ob er rechtzeitig auf Sonntag wieder fit wird, zeigt sich erst noch.

FC Luzern gegen FC Zürich, Anpfiff ist am Sonntag 28. Juli 2019 um 16.00 Uhr in der Swissporarena.

Audiofiles

  1. FCL vor Spiel gegen FCZ. Audio: Philipp Breit / Carla Keller