Die ISV-Schwinger schwören sich auf das ESAF ein

Zwei Wochen vor dem Fest trafen sich die Schwinger in Zug

Noch zwei Wochen dauert es, bis in Zug der absolute Saisonhöhepunkt losgeht: Das eidgenössische Schwing- & Älplerfest! Die ISV-Schwinger erhielten heute vor Ort wichtige Informationen und konnten schon einmal reinschnuppern in die einmalige Arena-Atmosphäre.

«Der Eindruck ist amüsant», sagt etwa der Sörenberger Joel Wicki. «Wenn man unten in der Arena steht, dann spürt man die eindrücklichen Tribünen, die Atmosphäre richtig wirken. Und jetzt sind die Plätze ja noch leer, wenn sie erst mal voll sind wird es noch extremer». Fast schon etwas ehrfürchtig spricht der Sörenberger über die ersten Eindrücke. Nachdem er das letzte Eidgenössiche in Estavayer verletzungsbedingt verpasst hatte, brennt er nun natürlich auf einen Einsatz. Für viele zählt Joel Wicki zu den absoluten Top-Favoriten auf den Königstitel. Wie auch der Chamer Pirmin Reichmuth. «Schlussendlich ist es auch etwas von den Medien gepusht, dass wir beide Favoriten sind», meint Reichmuth. «Aber es braucht alle in unserem Team, auch ein Christian Schuler oder Sven Schurtenberger, denn nur gemeinsam sind wir stark».

Die Breite im Kader als grösste Stärke

Nachdem sich die ISV-Schwinger gemeinsam in der Arena eingeschworen haben ging es auf einen weiteren Rundgang. Wo sind die Parkplätze, wo die Garderoben, welches ist der schnellste Weg in die Arena? Alles Fragen, welche den Schwinger heute beantwortet wurden.

Für die «alten Hasen» im Schwinggeschäft wie Benji von Ah, Andi Imhof oder auch Christian Schuler nichts Neues. Und dennoch, beeindruckt sind auch sie immer wieder aufs Neue. Gigantisch was die Zuger auf die Beine gestellt haben, meint beispielsweise Andi Imhof. Christian Schuler betont, dass zwar jedes Eidgenössische speziell sei, eines jedoch im eigenen Verband erleben zu dürfen sei besonders. Er habe dies bereits in Luzern 2004 dürfen und freue sich natürlich nun besonders auch auf Zug.

Die ISV-Schwinger hinterlassen einen äusserst homogenen Eindruck. Man spürt, sie wollen sich als Team präsentieren. Und dies ist nicht gespielt. Sie haben wirklich eine sehr gute Stimmung unter einander. Das braucht es auch, wenn der ISV in zwei Wochen am Sonntagabend wieder einmal über einen Innerschweizer König jubeln will. Die Schwinger scheinen auf jeden Fall bereit zu sein für den Saisonhöhepunkt.

Audiofiles

  1. Zwei Wochen vor dem Fest trafen sich die Schwinger in Zug. Audio: Philipp Breit