Luzerner FDP und CVP spannen definitiv zusammen

Die Delegierten der Luzerner FDP haben eine Listenverbindung abgesegnet

Die FDP und CVP des Kantons Luzern wollen ihre Sitze im National- und Ständerat sichern.

Die FDP kann im Kanton Luzern bei den Wahlen vom 20. Oktober erneut eine Listenverbindung mit der CVP eingehen. Die Delegierten haben am Donnerstagabend einen entsprechenden Antrag der Parteileitung abgesegnet.

Der Entscheid für eine Listenverbindung fiel anlässlich der Versammlung in Pfaffnau LU mit 144 Ja- zu 28-Nein-Stimmen bei 0 Enthaltungen, wie die FDP des Kantons Luzern am späten Abend mitteilte. Der wahltaktische Schachzug ist somit Tatsache, hatte doch die CVP-Parteileitung bereits Anfang Juli grünes Licht für eine Listenverbindung gegeben. Sie hatte vorgängig die Kompetenz ihrer Delegierten erhalten.

Wahlziel der beiden Parteien ist es, ihre Sitzzahl im Nationalrat zu sichern. Bei der CVP sind es drei, bei der FDP zwei. Erschwerend ist dabei, dass der Kanton Luzern neu nur noch neun statt zehn Sitze haben wird. Die früheren Erzfeinde im Kanton, CVP und FDP, sind 2015 erstmals für die Nationalratswahlen eine Listenverbindung eingegangen. Auch bei den Ständeratswahlen will man sich gegenseitig unterstützen mit einer gemeinsamen Liste. Hier treten für die FDP der bisherige Damian Müller und für die CVP Nationalrätin Andrea Gmür an.

Quelle: sda