Ein spannender zweiter Tag am ESAF

Was rund um die sieben Sägemehlplätze lief

Die Ruhe vor dem Sturm - Wer gewinnt den Siegermuni Kolin? Alphornbläser vor dem Festakt. Festakt in der Zuger ESAF-Arena.

Nicht nur für die Schwinger ist der Sonntag am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest ESAF 2019 in Zug ein besonderer Tag. Siegermuni "Kolin" steht vor seinem grossen Auftritt - der Übergabe an den neuen Schwingerkönig Wicki Joel oder Stucki Christian.

Auch für Tele 1-Moderatorin Fabienne Bamert ist der ESAF-Sonntag ein wichtiger Tag. Auch wenn das ESAF für sie ein Heimspiel ist: Der Job im Speaker-Team mit Beat Tschümperlin und Hugo Abegg sei eine grosse Herausforderung:

"Am Schluss haben wir wirklich nur noch die absoluten Top-Schwinger. Das ist für uns wieder eine Herausforderung, dass wir noch mehr Paarungen und Resultate durchgeben können. Dann kommen ein Festakt, ein Schlussakt, eine Rangverkündigung auf dem Platz, ein Finale des Steinstossens hinzu. Es ist einfach noch mehr als es gestern bereits war, aber ich freue mich mega."

Um Sieger innert Sekunden erkennen und verkünden zu können, brauche sie ein gutes Auge. Das ganze Wochenende sei vollste Konzentration gefragt.

Moderator Damian Betschart mit Tele 1-Moderatorin und ESAF-Speakerin Fabienne Bamert. Sportfechter Max Heinzer mit Moderator Damian Betschart. Bundesrat Guy Parmelin im Interview mit Moderator Damian Betschart. Ehemaliger Skirennfahrer Bruno Kernen im Interview mit Moderator Damian Betschart. Sängerin Eliane Müller im Interview mit Damian Betschart.

Unter den Zuschauern waren auch zwei Bundesräte. Bundesrat Ueli Maurer hielt eine Festrede:

"Plötzlich wird der Anlass zum grössten Sportanlass in der Schweiz. Vielleicht überhaupt der grösste Anlass, wo sich hunderttausende Leute treffen. Ausgerechnet beim Schwingen. Wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht?"

Und auch Bundesrat Guy Parmelin war vom ESAF angetan. Einen Favoriten wollte er jedoch nicht nennen:

"Der beste will gewinnen. Und wir brauchen einen König. Das ist etwas Besonderes in der Schweiz. Normalerweise scheiden wir die Köpfe, die etwas höher sind. Aber nicht beim "Alpenfest"."