Der Weg der Schweiz ist für Wanderer offen

Der Weg im Bereich des Gumpischbachs muss aber rasch begangen werden

Der Weg im Bereich des Gumpischbach muss aber schnell begangen werden.

Die Situation an der Axenstrasse hat sich seit letzter Woche verbessert. Die Strasse ist mit Einschränkungen und unter Überwachung befahrbar. Der Weg der Schweiz ist mit Verhaltensregeln für Wanderer geöffnet, wie die Urner Baudirektion mitteilte.

Seit Freitagnachmittag ist die seit dem Felssturz Ende Juli verhängte Strassensperre auf der Axenstrasse zwischen Flüelen und Brunnen aufgehoben. Die Verkehrsverbindung zwischen dem Kanton Uri und dem Kanton Schwyz könne sicher und überwacht befahren werden, heisst es in der Mitteilung.

Dazu wurden im Verlauf der letzten Wochen zwei Alarmsysteme installiert. Die Systeme beobachten voneinander unabhängig das Gumpischtal und registrieren auch kleinste Veränderungen im Gelände. Die Systeme lösen bei Bewegungen am Berg oder im Schuttkegel Alarm und damit eine sofortige Sperrung der Axenstrasse aus.

Verhaltensregeln für Wanderer

Aus Sicherheitsgründen war auch der Weg der Schweiz im gefährdeten Gebiet für Wanderer gesperrt. Der Weg ist nun ebenfalls wieder geöffnet und begehbar. Eine Risikoanalyse mit den verantwortlichen Geologen habe unter Berücksichtigung einiger Verhaltensregeln zu diesem Entscheid geführt, hiess es dazu.

Der Wegabschnitt im Bereich des Gumpischbachs sei auf einer Länge von 170 Metern "aufmerksam, rasch und ohne Halt" zu begehen. Der Zugang zum Rastplatz und der Aufenthalt im Delta des Gumpischbachs ist verboten. Informationen und Absperrungen sind im Gelände angebracht.

Koordinationsgruppe aufgelöst

Die vom Kanton Uri eingesetzte Koordinationsgruppe hat am Montag,16. September, zum siebten und letzten Mal getagt. Der Gruppe gehörten Vertreter der Urner Baudirektion, der Urner Volkswirtschaftsdirektion, der Urner Sicherheitsdirektion, des Bundesamts für Strassen (Astra), der Gemeinden Sisikon, Flüelen und Riemenstalden, des Amts für Betrieb der Nationalstrassen, des Betriebs Kantonsstrassen, der Kantonspolizei Uri und des Tiefbauamts des Kantons Schwyz an.

(Quelle: sda)