Nidwaldner Versicherungsbetrüger verurteilt

Das Bundesgericht hat die vierjährige Freiheitsstrafe bestätigt

Der Nidwaldner wurde zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt.

Das Bundesgericht hat die Verurteilung eines Mannes bestätigt, der mehr als sechs Jahre lang verschiedene Versicherungsleistungen wegen Arbeitsunfähigkeit bezog, obwohl er wieder arbeitete. Der Mann wurde von der Nidwaldner Justiz zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt.

Nach einem Verkehrsunfall im Jahr 1989 wurde dem Mann eine ganze Invalidenrente zugesprochen, da er einen Invaliditätsgrad von 70 Prozent erreichte. Er erlangte seine Arbeitsfähigkeit jedoch wieder und arbeitete ab 2002 bis 2008 als Inhaber und faktischer Geschäftsleiter.

Er erbrachte auch Informatikdienstleistungen. Damit verdiente er das Neunfache seines Invalideneinkommens. Den Versicherungen erzählte der Mann nichts von seiner Erwerbstätigkeit und bezog weiter Rentenleistungen.

Gegenüber seinem Arzt simulierte der Verurteilte Schmerzen und Einschränkungen, wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil des Bundesgerichts hervorgeht. Das Obergericht des Kantons Nidwalden verurteile den Mann wegen gewerbsmässigen Betrugs, Urkundenfälschung und weiterer Delikte.

In seiner Beschwerde beantragte der Mann, er sei von allen Vorwürfen freizusprechen. Lediglich der Unterlassung der Buchführung sei er schuldig zu sprechen und mit einer bedingten Geldstrafe zu verurteilen.

Vor Bundesgericht machte er unter anderem eine Verletzung des Anklageprinzips und der Begründungspflicht geltend. Die Lausanner Richter haben die Rügen jedoch alle abgewiesen, soweit sie darauf eingetreten sind.

(Quelle sda)