Drei Kandidierende für Zuger Ständeratssitz

Zum zweiten Wahlgang am 17. November treten die FDP, SVP und ALG an

Bei den nationalen Wahlen wollen die Linken im Kanton Zug einen Sitz im Nationalrat ergattern. Peter Hegglin ist bereits als Ständerat der CVP wiedergewählt. Die FDP schickt Matthias Michel ins Rennen. Heinz Tänner der SVP tritt ebenfalls noch einmal an. Eine Alternative zu den bürgerlichen Kandidaten ist Tabea Zimmermann der ALG.

Um den verbleibenden Ständeratssitz im Kanton Zug kommt es zu einem Dreikampf. Zum zweiten Wahlgang treten am 17. November FDP, SVP und ALG noch einmal an, wie die Zuger Staatskanzlei am Dienstag mitteilte.

Bis zum Ablauf der Frist um 12 Uhr waren für die Stichwahl die Anmeldungen jener drei Kandidaten eingegangen, die im ersten Wahlgang am Sonntag hinter dem wiedergewählten Ständerat Peter Hegglin (CVP) lagen.

FDP, SVP oder ALG?

Die FDP schickt Matthias Michel ins Rennen, der das absolute Mehr verpasst, aber das zweitbeste Resultat erzielt hatte. Die Partei zeigte sich überzeugt, dass der alt Regierungsrat im zweiten Anlauf gewählt wird.

Heinz Tänner (SVP), der nur 83 Stimmen hinter Michel lag, tritt ebenfalls noch einmal an. Bei der SVP-Wahlkampfleitung hiess es auf Anfrage, der Kanton habe im ersten Wahlgang Tännler gewählt, für den zweiten Wahlgang müsse nun auch die Stadt überzeugt werden, hier lege man einen Fokus. Rechnet man die Stimmen aus der Stadt Zug nicht, so lag der SVP-Kandidat vor seinem direkten FDP-Konkurrenten.

Eine Alternative zu den beiden bürgerlichen Kandidaten ist Tabea Zimmermann, die für die Alternative - die Grünen (ALG) noch einmal antritt. Sie hatte im ersten Wahlgang mit 8200 Stimmen allerdings nicht einmal die Hälfte der Stimmenzahl ihrer beiden Mitbewerber erreicht.

Barbara Gysel (SP), die mit 7898 Stimmen hinter Zimmermann lag, sowie die abgeschlagenen Andrea Sidler Weiss (parteilos) und Stefan Thöni (Parat) treten nicht mehr an.

Quelle: sda