«Carlos» muss eine Therapie machen

Der Gewalttäter hatte sich in der Vergangenheit immer gegen eine Therapie gewehrt

«Carlos» wird eine Therapie absolvieren müssen. Das Zürcher Bezirksgericht hat entschieden, den 24-jährigen Kampfsportler zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 9 Monaten zu verurteilen. Diese Strafe wird jedoch zugunsten eine stationären Massnahme aufgeschoben.

Obwohl «Carlos» sich in der Vergangenheit immer gegen eine Therapie geweigert hatte, muss er nun eine solche absolvieren. Gemäss Gutachter gibt es aber eine «kleine Wahrscheinlichkeit», dass eine Therapie trotzdem anschlagen könnte.

Das Gericht verurteilte ihn wegen versuchter schwerer Körperverletzung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Drohung gegen Behörden und Beamte und Beschimpfung. «Carlos» war angeklagt, weil er zahlreiche Polizisten, Mithäftlinge und Gefängnisangestellte angegriffen hatte. Er bleibt in Sicherheitshaft, mindestens bis am 6. Mai 2020.

(Quelle sda)