FCL sagt René van Eck ab

Absage nicht begründet

FCL-Sportchef Remo Meyer erteilt René van Eck eine Absage für den Trainerjob. Dies jedoch ohne Begründung.

Hiobsbotschaft an Heiligabend für René van Eck. Er wird nicht Trainer beim FC Luzern, berichtet die Luzerner Zeitung. Den negativen Bescheid habe René van Eck heute um 14 Uhr erhalten. Die Absage sei unbegründet. René van Eck sei geknickt über den Entscheid und den Zeitpunkt der Mitteilung.

Die Absage schmerze René van Eck

Der Holländer sei verärgert und enttäuscht darüber, wie der FCL mit ihm umging. Vor allem sitze der Schmerz tief, da die Absage an Heiligabend eintraf. Am Telefon erzählt er gegenüber der Luzerner Zeitung: «Schlimm ist, dass sie mich als Fussballer, der achteinhalb Jahre für sie gespielt hat und zudem ihr Aufstiegstrainer war, auf diese Weise behandeln.» 

Nur Ablenkungsmanöver?

Dabei standen die Chancen gut für René van Eck. Radio Pilatus filmte die FCL-Legende nach einem Treffen mit Sportchef Remo Meyer. Er chauffierte van Eck persönlich aus der Tiefgarage der Swissporarena. Die Frage sei in den Raum gestellt: Hat der FCL den 53-Jährigen nur als Ablenkungsmanöver benutzt?

Somit bleiben zwei mögliche Nachfolger im Rennen. Die beiden Kandidaten: Kriens-Trainer Bruno Berner und der Ex-Lugano-Coach Guillermo Abascal.