Luzerner Ausgleichskasse rechnet falsch

Zu tiefe Prämienverbilligungen

Prämienverbilligung (Symbolbild).

Die Ausgleichskasse Luzern hat teilweise zu tiefe Prämienverbilligungen errechnet. Grund dafür ist, dass sie bei der Berechnung einen falschen Wert eingesetzt hat.

Wie die Ausgleichskasse am Mittwoch mitteilte, müssen 14'000 Entscheide, die zwischen dem 3. und dem 20. Januar verschickt worden sind, neu berechnet werden. Zum Nachteil der Prämienzahler wird sich die Neuberechnung nicht auswirken. Es komme zu höheren oder gleich hohen Ansprüchen, heisst es in der Mitteilung. Rückforderungen werde es keine geben.

Grund für den Fehler ist, dass bei der Berechnung der eigene Prämienanteil mit 0,0002 Prozentpunkten statt mit 0,00015 Prozentpunkten angenommen worden ist. Der eigene Prämienanteil ist der Betrag an der Prämie, den Versicherte selbst aufbringen müssen.

Der Fehler sei bei einer internen Systemkontrolle festgestellt worden, teilte die Ausgleichskasse mit. Nicht betroffen seien die im November 2019 erstellten Entscheide für die Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen und wirtschaftlicher Sozialhilfe sowie die Verfügungen ab 21. Januar 2020. Alle Entscheide ohne Berechnung mittels Prozentpunkten seien ebenfalls korrekt.

(Quelle: sda)