"Ich will Mentalität sehen, das ist mir wichtig"

Fabio Celestini gibt zum Rückrundenstart den Tarif durch

Fabio Celestini hatte nur drei Wochen Vorbereitung mit der Mannschaft.

Am Samstag startet die Rückrunde in der Fussball Super League. Drei Wochen hatte der neue Cheftrainer beim FC Luzern, Fabio Celestini, Zeit für die Vorbereitung. Zeit der Mannschaft seine Idee, seine Spielphilosophie zu vermitteln.

Bereits im Trainingslager in Marbella war zu spüren, dass ein neuer Wind durch die Reihen des FCL weht. Die Trainings waren extrem intensiv. Die Spieler waren hoch motiviert und alle arbeiteten akribisch. Und zudem kam auch immer wieder der Spass nicht zu kurz. Eigentlich die optimalen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rückrunde. "Wir sehen am Samstag wo wir stehen", hält Celestini den Ball flach. "Aber wir sind bereit! Ich will Mentaliät sehen, das ist mir fast wichtiger als ein oder drei Punkte". Celestini überlegt einen kurzen Moment und schiebt dann selbsticher nach: "Der FCL geht nach Zürich für drei Punkte!" Es ist dieses neue, gesunde Selbstvertrauen, welches der Westschweizer seinem Team in den vergangenen drei Wochen versucht hat einzuimpfen.

Ohne Marvin Schulz gegen Zürich

Und die Spieler scheinen ihren neuen Trainer bereits voll zu verstehen. Auch wenn anfangs noch Sprachbarrieren da waren. "Bei seiner Antrittsrede sprache er nur französisch und ich habe nichts verstanden", gesteht Marius Müller. "Aber das war egal, alleine aufgrund seiner Präsenz, seiner Ausdrucksweise habe ich sein Feuer gespürt. Ich habe gebrannt, ich wollte unbedingt auf den Platz!". Celestini scheint also seine Spieler zu erreiche, egal in welcher Sprache. Mittlerweile redet Celestini vorwiegend Deutsch. Auch die Interviews an der Medienkonferenz hält der Westschweizer einwandfrei in deutsch ab.

In personeller Hinsicht plagen Celestini für das Spiel gegen Zürich die eine oder andere Sorgenfalte. Sicher nicht mit dabei aufgrund von Verletzungen sind Salah Aziz Binous und Marvin Schulz. Mit Simon Grether, Lazar Cirkovic, Pascal Schürpf und Christian Schwegler sind vier weitere Spieler zudem fraglich. Obwohl Celestini davon ausgeht, dass die meisten von ihnen am Samstag zur Verfügung stehen werden.

Zürich gegen Luzern, Anpfiff ist um 19.00 Uhr. Radio Pilatus berichtet live vom Spiel im Letzigrund.