Zimmeregg-Badi: 50-Meter-Becken wird halbiert

Bevölkerungsantrag war im Luzerner Stadtparlament chancenlos

Das Waldschwimmbad Zimmeregg im Luzerner Stadtteil Littau soll bald saniert werden. Geplant ist, das heutige 50-Meter-Becken auf 25 Meter zu verkürzen. Das wollten verschiedene Badi-Benutzer verhindern und verlangten mit einem Bevölkerungsantrag, das 50-Meter-Becken zu sanieren. Der Antrag war jedoch im Stadtparlament chancenlos.

Das Waldschwimmbad Zimmeregg hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Im Jahr 2013 musste es vorübergehend wegen zahlreicher technischer Mängel geschlossen werden. Sogar über eine endgültige Schliessung war diskutiert worden. Schliesslich einigte man sich, dass die Zimmeregg-Badi primär ein Freizeitbad für Familien werden soll. Im Herbst bewilligte das Stadtparlament schliesslich den Projektierungskredit und hielt fest, das bestehende 50-Meter-Becken auf 25 Meter zu verkürzen.

Gegen die Halbierung des 50-Meter-Beckens regte sich Widerstand und mit einem Bevölkerungsantrag wurde verlangt, dieses im Rahmen der Gesamtsanierung beizubehalten. Davon wollte das Stadtparlament aber nichts wissen.

"Wichtig, dass es diese Badi überhaupt noch gibt."

Michael Zeier von der CVP: "Das Wichtigste ist, dass es diese Zimmereggbadi überhaupt noch gibt. So sympathisch ein 50-Meter-Becken ist, wir wollen die Badi so konzipieren, dass sie eine erfolgreiche Zukunft hat." Der Bevölkerungsantrag, welchen rund 300 Personen unterschrieben hatten, war schlussendlich chancenlos.

Bereits im Sommer soll der Sanierungskredit für das Waldschwimmbad dem Stadtparlament vorgelegt werden. Man rechnet mit Kosten von 12,5 Millionen Franken. Läuft alles planmässig, soll die Badi bis im Sommer 2022 saniert sein.

Die Zimmeregg-Badi im Luzerner Stadtteil Littau.