Coronavirus: Luzerner Geschäfte rechnen mit Umsatzeinbussen

Seit Anfang Monat kommen keine chinesischen Gruppenreisen mehr

Der Schwanenplatz in der Stadt Luzern.

Der Coronavirus verbietet es chinesischen Touristen weiterhin nach Luzern zu kommen. Diese Tatsache macht sich langsam aber sicher auch bei den Luzerner Geschäften und Restaurants bemerkbar. Viele spüren bereits Umsatzrückgänge oder rechnen in den nächsten Wochen damit. 

Die chinesische Regierung hat per Anfang des Monats Gruppenreisen nach Europa aufgrund des Coronavirus gestoppt. Eine Tatsache die einigen Restaurants und Geschäfte in der Touristenhochburg Luzern Sorgen bereitet, wie die Luzerner Zeitung berichtet. Ein Wirt spricht von einem Umsatzrückgang von bis zu 80 Prozent. Auch bei "Casagrande Souvenirs" und dem Uhrenhändler Carl F. Bucherer rechnet man mit einem Rückgang. 

Kleine Massnahmen

Obwohl die betroffenen Geschäfte glauben, dass der momentane Zustand nicht ewig dauern wird, wurden teilweise erste Massnahmen getroffen. So werden beispielsweise die Personalpläne angepasst, damit Überstunden abgebaut werden können. Zudem würde es die aktuelle Situation auch zulassen einfacher Ferien zu beziehen. So, dass das Personal wieder bereit ist, wenn China Gruppenreisen nach Europa wieder zulässt.