Weiler im Kanton Zürich brennt komplett nieder

Menschen wurden keine verletzt, einige Tiere überlebten den Brand nicht

Gegen 7:30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz&Rettung Zürich die Meldung ein, wonach ein Bauernhof brenne. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Scheune im Vollbrand. Wie die Kantonspolizei Zürich berichtet, wurde das Feuer durch die aufkommenden Sturmböen weiter stark angefacht.

Innert kurzer Zeit standen – bis auf einen kleinen Stall – sämtliche Gebäude des Weilers Unterer Wolfsberg in Brand. Die Feuerwehr musste über mehrere Kilometer reichende Wasserleitungen legen, um den Grossbrand zu bekämpfen. Wegen des starken Windes konnte das Niederbrennen des Weilers nicht verhindert werden. Durch Funkenflug entzündeten sich im nahegelegenen Wald weitere Feuer, welche durch die Feuerwehren gelöscht werden mussten.

Verletzte gab es keine, es konnten alle Bewohner rechtzeitig evakuiert werden. Drei Personen seien allerdings mit Symptomen einer Rauchgasvergiftung medizinisch betreut. Diese konnten dann aber ohne Beeinträchtigungen wieder entlassen werden.

Für die Tiere ging es allerdings nicht ganz so glimpflich aus. Ein Schaf, zwei Ziegen sowie ungefähr zehn Gänse und Truthühner überlebten den Brand nicht. Zwei Kälber erlitten Brandverletzungen, diese wurden zur Behandlung ins Tierspital gebracht.

Die Brandursache ist derzeit nicht bekannt. Sie wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich, in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft, abgeklärt.