Zwei Personen am Rüüdigen Samstag verletzt

Die Luzerner Polizei sucht zu den Vorfällen in Luzern und Sursee Zeugen

Polizeiauto Luzerner Polizei

Die Fasnacht hat am Samstag im Kanton Luzern erneut tausende Personen auf die Strassen gelockt. In Luzern und in Sursee wurden zwei Personen bei Auseinandersetzungen verletzt, zu grösseren Ereignissen kam es aber nicht.

Die Luzerner Polizei habe viele Personen kontrolliert und mehrmals interveniert, um grössere Auseinandersetzungen zu verhindern, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Mehrfach sei die Polizei wegen Verdachts auf Diebstahl, Gewalt und Drohung gegen Behörden sowie Trunkenheit ausgerückt. Zusammen mit der Feuerwehr habe die Polizei ferner drei vermisste Kinder suchen müssen.

Gröbere Zwischenfälle in Stadt Luzern und Sursee

Vereinzelt kam es zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Personen. Ein Mann wurde in der Stadt von Unbekannten ins Gesicht geschlagen und erheblich verletzt. Er wurde ins Spital gebracht.

Ein Gewaltdelikt gab es auch in Sursee. Dort wurde ein 45-Jähriger von fünf bis sechs unbekannten jüngeren Männern zusammengeschlagen und mit Fusstritten gegen den Kopf verletzt. Das Opfer sei zuvor von den Tätern bespuckt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Es sei ins Spital eingeliefert worden. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen: Passiert ist der Vorfall kurz nach Mitternacht im Gebiet Herrenrain. Einer der mutmasslichen Täter stammt vermutlich aus Sri Lanka. Die übrigen Schweizer sprachen Schweizerdeutsch mit Balkanakzent. Einer der Männer trug eine rot-orange Daunenjacke.

Personen, welche Angaben zum Vorfall oder den Tätern machen können. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 041 248 81 17 zu melden.

In Wolhusen ist zudem am frühen Samstagmorgen ein 19-jähriger Schweizer festgenommen worden, nachdem er an einem Fasnachtsball eine Kasse entwendet hatte.

Gute Rückmeldung aus Bevölkerung

Auch am Sonntag stehen im Kanton Luzern mehrere Fasnachtsumzüge auf dem Programm. In der Stadt Luzern geht die Fasnacht am Montag mit der Wey-Tagwache und dem Güdismontagsumzug in die nächste Runde. Die Polizei sei auch an den kommenden Tagen mit zivilen und uniformierten Polizisten im Einsatz, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die sichtbare Präsenz der Luzerner Polizei führe zu guten Rückmeldungen aus der Bevölkerung.

(Quelle: sda/red)