Weitere 100 Millionen für Schweizer Sport

Von der Massnahme des Bundesrates profitieren Spitzen- und Breitensportler

Auch der Fussball profitiert von der Hilfeleistung des Bundes

Der Bundesrat stellt dem Schweizer Sport im Zuge der Coronakrise noch einmal 100 Millionen Franken zur Verfügung. Der Spitzen- und der Breitensport profitieren von der Massnahme wiederum je zur Hälfte.

Die gleiche Summe mit hälftigen Anteilen für den Spitzen- und den Breitensport war schon im Zuge der ersten Hilfeleistung in der Höhe von insgesamt 10 Milliarden Franken gesprochen worden. Das zweite Finanzpaket zu Gunsten der Wirtschaft hat einen Umfang von 32 Milliarden Franken.

Für den Mannschaftssport im professionellen Bereich werden die (zweimal) 50 Millionen Franken als Kredite ausgeschüttet. Das Geld kann unter anderem auch für Angestellte, zum Beispiel für Spieler und Trainer eines Fussballklubs, zum Ausgleich bei Kurzarbeit verwendet werden. Die Darlehen sind innert fünf Jahren zurückzuzahlen. Bei Härtefällen wird die Frist um zwei Jahre verlängert.

Liquiditätslücken überbrücken

Dem Breitensport wird das Geld als nicht rückzahlbare Leistungen zur Verfügung gestellt. Profitieren werden von diesen A-Fonds-Perdu-Zahlungen ehrenamtlich tätige Organisationen und Vereine, die als Ausrichter von Veranstaltungen und Wettkämpfen auftreten.

Die finanzielle Hilfe überbrückt einmalig Liquiditätslücken von bis zu zwei Monaten Dauer.

Quelle: sda