15'000 Rosen für Luzerner Pflegepersonal

Gute Nachrichten in Zeiten von Corona

Gute Nachrichten in Zeiten von Corona: Weil die NGO Brot für alle und Fastenopfer ihren geplanten Rosenverkauf nicht durchführen können, entschieden sie sich, die Rosen als Zeichen der Wertschätzung dem Pflegepersonal und älteren Menschen zu schenken.

80'000 Rosen. So viele Blumen hätten am Samstag von den beiden NGO Brot für alle und Fastenopfer in der ganzen Schweiz verkauft werden sollen. Doch daraus wird jetzt nichts. Bekanntermassen hat der Bundesrat am Freitag die Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verstärkt, am Montag wurde gar der Notstand ausgerufen. Eine Verkaufsaktion ist nun nicht mehr möglich.

Viva Luzern und Luzerner Kantonsspital im Rosenrausch

Doch was tun? Die Rosen waren bereits bestellt. Statt die Rosen verwelken zu lassen, haben die beiden Organisationen entschieden, sie an Heime und Spitäler zu liefern - als Zeichen der Wertschätzung in diesen aussergewöhnlichen Zeiten. In Luzern profitieren die Städtischen Heime der Viva Luzern sowie das Luzerner Kantonsspital von der Aktion. 5'000, respektive 10'000 Rosen wurden heute Morgen in die Institutionen geliefert - natürlich stets unter Einhaltung der geltenden Hygienemassnahmen.

Insgesamt 50'000 Rosen verteilt

Die Reaktionen, die der Kampagnenleiter Mischa von Arb von den Institutionen erhalten habe, seien durchwegs positiv gewesen. "Viele waren begeistert und fanden diese Aktion eine tolle Idee!" Viele hätten ihren Mitarbeitern nichts davon erzählt, damit die Überraschung am Freitagmorgen bei den Mitarbeitern dementsprechend gross sei.

Insgesamt 50'000 Rosen konnten die NGO heute Morgen schweizweit an Patienten, Heimbewohner und das Personal verteilen. "Hätten wir mehr Vorlaufzeit gehabt, hätten wir sicher auch die restlichen Rosen an den Mann und die Frau bringen können. Doch die Zeit war knapp." Bereits am Dienstag musste die Planung für die Logistik-Unternehmen abgeschlossen sein.