Wenn die Traumferien im Hausarrest enden

Zwei junge Frauen aus dem Kanton Zug stecken wegen dem Coronavirus in Peru fest

Zwei Freundinnen aus dem Kanton Zug wollten die Ferien ihres Lebens verbringen. Sie waren auf grosser Reise in Südamerika unterwegs. Nun sind sie mit rund 70 anderen Touristen in der Stadt Cusco in Peru unter Hausarrest.

Zwar hat das Eidgenössische Aussendepartement (EDA) inzwischen zwei Flüge organisiert, um Schweizer Touristen zurückzuholen. Wegen der Ausgangssperre ist es den Frauen jedoch nicht möglich, nach Lima zum Flughafen zu gelangen.

Hygienische Situation bedenklich

Wie die Frauen berichten, sei die Situation in der Jugendherberge nicht einfach. Insbesondere machen sie sich Sorgen wegen der Hygiene. Sie teilen ihr Zimmer und das Bad mit sechs anderen Personen.

Umfangreiche Rückholaktion

Wie das EDA am Montag mitteilte, werden in den nächsten Wochen Dutzende zusätzliche Flüge nach Lateinamerika fliegen, um Personen nach Hause zu holen. Die zurückgekehrten Personen müssen sich nach der Landung in Selbstquarantäne begeben. Ob die beiden Frauen mit einem dieser Flüge nach Hause kommen, wird sich zeigen.

Die Idylle der Stadt trügt.