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Anschlag am Flughafen Istanbul-Atatürk

Vermutlich keine Schweizer unter den Opfern
Publiziert am Mi 29. Jun 2016 05:05 Uhr
© Radio Pilatus AG / Tele 1 AG
- Anschlag am Flughafen Istanbul-Atatürk

1100 Uhr
Unter den 39 Opfern des Anschlages am Flughafen Atatürk in Istanbul sind wohl keine Schweizer. Zumindest hat das Schweizer Aussendepartement EDA aktuell keine Kenntnis davon, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Fluggesellschaft Swiss streicht für heute alle Flüge von und nach Istanbul. Betroffene Passagiere können den Flug kostenlos umbuchen.

0900 Uhr
Die türkische Regierung geht davon aus, dass die Terrororganisation IS für den Anschlag am Flughafen verantwortlich ist. Offiziell hat sich bisher aber niemand zum Anschlag bekannt.

0800 Uhr
Am Flughafen Istanbul-Atatürk hat es einen Terroranschlag gegeben. Dabei sollen mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen sein. Über 140 weitere Menschen sollen verletzt worden sein. Bei den Opfern handelt es sich laut Behördenangaben um Türken und Ausländer, zu deren Nationalitäten es aber noch keine Informationen gibt. Das Schweizer Aussendepartement EDA hat sich bislang noch nicht zu Wort gemeldet. Laut dem deutschen Aussendepartement gibt es keine Hinweise auf deutsche Opfer.

Terroristen reisten mit Taxi an
Laut Ministerpräsident Yildirim trafen die Attentäter gestern Abend mit dem Taxi am Flughafen ein. Im Terminalgebäude hätten sie dann das Feuer aus Maschinengewehren eröffnet, danach hätten sie sich in die Luft gesprengt. Zwei der Attentäter vor dem Ankunftsbereich des Internationalen Terminals, ein weiterer auf dem angrenzenden Parkplatz. Zur Identität und Herkunft der Attentäter machte er noch keine Angaben.

Handeln gegen Terrorismus
In einer Mitteilung rief der türkische Präsidnet Erdogan die Welt dazu auf, entschlossen gegen die Terrorbedrohung zu handeln, besonders in westlichen Staaten. Das Attentat müsse ein Wendepunkt im weltweiten Kampf gegen den Terrorismus sein. Die Regierungen der USA, Deutschlands und Frankreichs verurteilten den Terrorangriff, ebenso UNO-Generalsekretär Ban ki Moon

Erste Infos zum Anschlag am Atatürk-Flughafen in Istanbul

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Nationalrätin Sibel Arslan (Grüne) zur Lage in der Türkei

Franziska Boser