Diverse NewsLeicht weniger Konkurse im 2019

Leicht weniger Konkurse im 2019

Grossteil davon entfällt auf vier Branchen
Publiziert am Sa 18. Jan 2020 18:50 Uhr
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- Leicht weniger Konkurse im 2019

Letztes Jahr sind in der Schweiz 4691 Firmen pleite gegangen. Zum Vorjahr ist das ein Minus von 3 Prozent. Dem gegenüber steht eine ebensolche Zunahme bei den Gründungen auf 44'612 neue Firmen.

Nach Regionen betrachtet ergeben sich bei den Firmen, die 2019 Insolvenz angemeldet haben, teilweise grosse Unterschiede. Besonders deutlich war der Rückgang laut Mitteilung der Wirtschaftsberatungsfirma Bisnode vom Mittwoch in der Nordwestschweiz (-13 Prozent) und im Espace Mittelland (-12 Prozent). Gering fiel der Rückgang der Konkurse in der Ostschweiz (-4 Prozent) und im Südwesten (-2 Prozent) aus. Am stärksten stieg die Zahl der Konkurse laut Bisnode in Zürich (+8 Prozent), gefolgt von der Zentralschweiz (+5 Prozent) und dem Tessin (+3 Prozent).

Holz- und Möbelindustrie vom Konkurs betroffen

Nach Branchen betrachtet waren 2019 besonders viele Betriebe der Holz- und Möbelindustrie von einem Konkurs betroffen, dicht gefolgt vom Bau- und Gastgewerbe sowie von Handwerksbetrieben. Insgesamt sind diese Branchen laut Bisnode für 1707 respektive 36 Prozent aller Insolvenzen betroffen.

Was die Neugründungen in der Schweiz im vergangenen Jahr betrifft, meldet Bisnode 3 Prozent mehr Eintragungen im Handelsregister als im Vorjahr. Konkret sind 2019 demnach schweizweit 44'612 Unternehmen gegründet worden. Der grösste Zuwachs erfolgte hier in der Ostschweiz (+8 Prozent), gefolgt vom Espace Mittelland (+6 Prozent), der Südwestschweiz (+4 Prozent) sowie der Nordwestschweiz und Zürich (je +3 Prozent). Im Tessin stagnierten die Neugründungen laut Bisnode auf Vorjahresniveau, während sie in der Zentralschweiz (-2 Prozent) leicht abnahmen.

Nach Branchen betrachtet sind im eben abgelaufenen Jahr vorab in der Gesundheitsbranche sowie in der Holz- und Möbelindustrie viele neue Unternehmen gegründet worden. Verhältnismässig wenig Neugründungen gab es im Baugewerbe sowie in der Druck- und Verlagsbranche.

(Quelle: CH Media)