Diverse NewsMesserattacke auch in Russland

Messerattacke auch in Russland

IS reklamiert Anschlag für sich
Publiziert am Sa 19. Aug 2017 18:19 Uhr
© Luzerner Zeitung / Pius Amrein
- Messerattacke auch in Russland

In der zentralrussischen Stadt Surgut hat ein Mann offenbar wahllos auf Passanten eingestochen. Dabei sind sieben Menschen verletzt worden, teilt die Polizei mit. Der Angreifer wurde von der Polizei erschossen (Video). Gleichzeitig reklamierte der IS die Tat für sich.

Die russischen Sicherheitsbehörden wollen nicht von einem Angriff sprechen mit terroristischem Motiv. Es werde geprüft, ob der Mann psychisch krank gewesen sei. Der Angreifer von Surgut stammte laut der Polizei aus der Region. Russische Medien verwiesen auf Ähnlichkeiten der Attacke in Surgut mit dem Messerangriff in Finnland, bei welchem zwei Menschen getötet und acht verletzt wurden.

In Finnland gezielt Frauen angegriffen
Auch dort geht die Polizei unterdessen von einem Terroranschlag aus. Der Angreifer, ein 18 Jahre alter Marokkaner, habe gezielt Frauen angegriffen. Alle Opfer seien Frauen. Der finnische Sender MTV berichtete, der Asylantrag des 18-jährigen sei abgelehnt worden.
Widersprüchliche Angaben bei Angriffen in Spanien
Was die Anschläge in Spanien betrifft, so widersprechen sich Regierung und Polizei. Die Regierung sagte, die Terrorzelle sei zerschlagen worden, die katalanische Polizei widerspricht dem aber. Es werde noch immer nach zwei oder drei Verdächtigen gefahndet. Auch nach dem Hauptverdächtigen, einem 22-jährigen Marokkaner. Bei den Anschlägen in Barcelona und dem vereitelten Anschlag in Cambrils sind 14 Menschen ums Leben gekommen. 54 Menschen befinden sich noch in Spitälern, 12 davon in kritischem Zustand, meldet der zuständige Notfalldienst via Twitter.